• Publikation „Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte“ (2. Auflage, 2017) (Der Paritätische Gesamtverband)
Die Handreichung gibt einen Überblick über die ausländerrechtlichen Voraussetzungen für die Leistungen der Ausbildungsförderung. Neben der Personengruppe der jungen Menschen, die zu uns geflüchtet sind, nimmt die Arbeitshilfe auch die Zugänge junger Unionsbürgerinnen und -bürger in den Blick, die im Rahmen ihres Rechts auf Freizügigkeit zu uns kommen. Sie soll vor allem Berater_innen, die junge zu uns kommende Menschen auf den Weg in eine Ausbildung begleiten, dabei unterstützen, einen ersten Überblick über mögliche Unterstützungsangebote und ausländerrechtlichen Sondervoraussetzungen zu erhalten.
Archiv des Autors: BFF-admin
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Geflüchtete mit besonderen Schutzbedürfnissen – Geflüchtete mit Behinderung
• Dossier „Flüchtlinge und Behinderung“ im Familienratgeber (Aktion Mensch)
Das Dossier im Familienratgeber berichtet über die Möglichkeiten, die Flüchtlinge mit Behinderung und chronischen Krankheiten hinsichtlich medizinischer Versorgung haben und welche Beratungsmöglichkeiten es gibt. Es enthält zudem zahlreiche weiterführende Links. Zu „Migration und Behinderung“ informiert ein weiterer Text im Familienratgeber der Aktion Mensch.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Geflüchtete mit besonderen Schutzbedürfnissen – Queere Geflüchtete
• Website queer-refugees.de (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland | LSVD)
Die Homepage informiert Geflüchtete und Beratungsstrukturen über Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität als einen anerkannten Asylgrund sowie über die spezifischen Bedürfnisse dieser Gruppe im Asylverfahren und bei der Unterbringung.
• Projekt „MILES: Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule“ (LSVD Berlin-Brandenburg)
Das Projekt berät und vermittelt Hilfe für Flüchtlinge, die homosexuell, bisexuell, transgeschlechtlich und intersexuell sind. Es finden Rechts- und psychosoziale Beratungen statt, je nach Bedarf auf Englisch, Deutsch oder Arabisch. In Bezug auf Familie beraten wir bei Fragen zu Partnerschaft und Lebensgemeinschaft, Coming-Out und Identität im Familienkreis, und vermitteln Hilfe bei Fragen zu Flucht und Asyl von Regenbogenfamilien.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Geflüchtete mit besonderen Schutzbedürfnissen – Geflüchtete Frauen und Mädchen
• Publikation „Empfehlungen an ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften“ (Der Paritätische Gesamtverband)
Obwohl Deutschland aufgrund nationaler und internationaler Vorschriften dazu verpflichtet ist, Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen, verfügen die wenigstens Flüchtlingsunterkünfte über ein Gewaltschutzkonzept. Aus diesem Grund hat sich der Paritätische Gesamtverband dazu entschlossen diese Arbeitshilfe zu entwickeln.
• Positionspapier „Frauen auf der Flucht. Geschlechtsspezifische Aspekte in der Flüchtlings- und Asylpolitik“ und Stellungnahme „Situation geflüchteter Frauen und Mädchen in Deutschland verbessern und bundesweit sicher stellen!“ (Deutscher Frauenrat)
Seit Herbst 2015 hat sich der Deutsche Frauenrat in mehreren von der Bundeskanzlerin initiierten Gesprächsrunden zur Flüchtlingssituation in Deutschland zu Wort gemeldet und als erster und zunächst einziger Verband dort Empfehlungen und Forderungen mit Blick auf geflüchtete Frauen und Mädchen vorgetragen.
• Modellprojekt „Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen“ (pro familia Bundesverband)
Das Fachdialognetz dient der professionellen Vernetzung, dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung von multidisziplinären Fachkräften, ehrenamtlichen Initiativen und Migrantenorganisationen – zum Beispiel aus dem Gesundheitswesen, der Geburtshilfe, der psychosozialen Beratung sowie aus Migrationsdiensten oder der Jugendhilfe. Ziel ist es, Fachkompetenz zur Wahrung und Wahrnehmung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte im Dialog weiterzuentwickeln.
• Übersicht „Fremdsprachige Informationen zu Bindung, Stillen und Entwicklung – Übersetzungstools“ (WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“)
Übersicht über Informationen zum Stillen in verschiedenen Sprachen, z.B. in Farsi, Urdu und Albanisch, sowie Übersetzungstools.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Geflüchtete Kinder und Jugendliche – Junge Geflüchtete und UMFs
• Eckpunktepapier „Geflüchtete Kinder und Jugendliche sind Kinder und Jugendliche!“ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe | AGJ)
In diesem Eckpunktepapier wird die EU aufgefordert, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und insbesondere im Rahmen der EU-Jugendstrategie umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um die Chancen und (Lebens-)Perspektiven von jungen Flüchtlingen nachhaltig zu verbessern und deren langfristige gesellschaftliche Integration zu befördern.
• Positionspapier „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Bedingungen für nachhaltige Integration schaffen“ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe | AGJ)
Derzeit leben knapp 69.000 unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland und die Diskussion darüber, wie die Hilfen für diese jungen Menschen zu gestalten sind, wird gegenwärtig von verschiedenen politischen Zielen und Überlegungen zur Kostenentwicklung bestimmt. Das Ziel des Positionspapiers ist es daher, fachpolitisch relevante Aspekte in die aktuell sehr schnelllebige Debatte einzubringen. Die AGJ sieht insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe in der Verantwortung, eine fundierte Diskussion über die Voraussetzungen einer gelingenden Integration anzustoßen.
• Positionspapier „Qualifizierung und Qualifikation von Fachkräften mit Blick auf die Begleitung, Unterstützung und Integration von geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten“ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe | AGJ)
In dem Papier nimmt die AGJ die Herausforderungen in den Blick, vor denen die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bei der Arbeit mit geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten stehen. Dabei wird vorausgeschickt, dass ein Teil dieser Anforderungen der Sozialen Arbeit inhärent ist und auch auf andere Zielgruppen zutrifft. Bestimmte Aufgaben ergeben sich hingegen spezifisch bei der Begleitung, Unterstützung und Integration von geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Es stellt sich daher die Frage, welche Kompetenzen der Fachkräfte für die spezifischen Anforderungen an die sozialpädagogische Arbeit mit dieser Zielgruppe gestärkt und ggf. ergänzt werden sollten. Zur Beantwortung dieser Frage nimmt das Positionspapier zunächst eine Zusammenstellung der für die Arbeit mit Geflüchteten notwendigen Kompetenzen vor. Ausgehend von diesem exemplarischen Profil werden Forderungen mit Blick auf die Qualifizierung bzw. Qualifikation und Unterstützung von Fachkräften, Quereinsteigenden, Freiwilligen sowie hinsichtlich der besonderen Anforderungen an die Leitungs- und Organisationsebene formuliert.
• „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ (Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter)
Die Empfehlungen richten sich primär an die Akteure in der öffentlichen und freien Jugendhilfe, sollen aber auch die strukturelle Zusammenarbeit mit anderen Stellen und öffentlichen Einrichtungen fördern und somit den Schutz der in Deutschland eingereisten Kinder und Jugendlichen verbessern. Die Empfehlungen aus dem Jahr 2014 werden derzeit überarbeitet und voraussichtlich im November 2016 neu veröffentlicht.
• Dokumentation der Ideenbörse „Junge Flüchtlinge – gut ankommen mit dem Jugendamt“ (Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter)
Im September 2015 stellten zehn Jugendämter und freie Träger aus der ganzen Republik beispielhafte Projekte zur Arbeit mit jungen Flüchtlingen vor. Unter genanntem Link finden sich Materialien zur Veranstaltung.
• Positionspapier „Gekommen um zu bleiben. Junge Flüchtlinge auf dem Weg in ein neues Leben unterstützen“ (Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen)
In dem Positionspapier legt die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen einen umfassenden Aufschlag zur Umsetzung der Rechte und Integration der geflüchteten Kinder und Jugendlichen vor.
• Publikation „Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte“ (Der Paritätische Gesamtverband)
Die Handreichung soll vor allem Berater_innen, die junge zu uns kommende Menschen auf den Weg in eine Ausbildung begleiten, dabei unterstützen, einen ersten Überblick über mögliche Unterstützungsangebote zu erhalten und die ausländerrechtlichen Sondervoraussetzungen schnell zu überblicken.
• Studie „Internet ist gleich mit Essen“ (Deutsches Kinderhilfswerk)
Digitale Medien spielen für das Leben und Überleben von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen eine zentrale Rolle, insbesondere während der Flucht und nach der Aufnahme in Deutschland. In 17 Interviews und einer Gruppendiskussion mit fünf jungen Flüchtlingen im Alter von 15 bis 19 Jahren, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in unterschiedlichen deutschen Städten leben, wurden diese zu ihrer Nutzung digitaler Medien befragt.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Geflüchtete Kinder und Jugendliche – Kinderrechte und Kinderschutz
• Positionspapier „Kind ist Kind! – Umsetzung der Kinderrechte für Kinder und Jugendliche nach ihrer Flucht“ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe | AGJ)
Das Positionspapier macht auf zentrale Defizite im Umgang mit jungen Flüchtlingen aufmerksam und fordert ein, ihre Rechte auf angemessene Gesundheitsversorgung, Bildung, Information, soziale Sicherung, Schutz vor Gewalt, Teilhabe und Beteiligung umzusetzen.
• Dokumentation der Veranstaltung „Kinderschutz neu denken in einem Einwanderungsland“ (Deutscher Verein)
Um auf die neuen Herausforderungen für die Mitarbeiter_innen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe angemessen reagieren zu können, fand im Februar 2016 eine Tagung zum Thema Kinderschutz in einem Einwanderungsland statt. Unter genanntem Link finden sich die Präsentationen der Vortragenden.
27.-28. Oktober 2016, Berlin: „Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit mit geflüchteten Familien“ Fachtagung Familienbildung des Paritätischen Bildungswerks
Über 1 Million Menschen sind seit 2015 auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Hunger nach Deutschland gekommen. Manche sind bereits als Familie eingereist, andere wollen ihre zurückgebliebenen Familienangehörigen, oft Frauen und Kinder, nachholen. Ihre Lebenslagen und Selbstbilder sind vielfältig.
Einrichtungen, die mit Kindern und Familien kooperieren, sind erfahren darin, die speziellen individuellen Bedarfe von Eltern und Kindern zu erkennen und darauf mit entsprechenden Angeboten und Empowerment zu reagieren. Auch geflohene Familien sind in erster Linie Familien und brauchen einen Ort, an dem sie ankommen, Ruhe finden und partizipieren können. Zusätzlich kann die Fluchterfahrung zu Traumata bei einzelnen oder allen Mitgliedern der Familie geführt haben. Ganz sicher verändert die Flucht die Lebensplanung nachhaltig und hält für alle Familienmitglieder neue Herausforderungen und Chancen bereit.
Diese Tatsache stellt Fachkräfte vor die Herausforderung, bewährte Wege der Kooperation mit Familien zu überprüfen und ggfs. neue Perspektiven zu entwickeln. Sie ermutigt uns aber vor allem dazu, unsere Bilder von geflohenen Familien zu reflektieren und damit unseren Blick auf uns selbst zu richten. Bei unserer Fachtagung wollen wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Ziel ist es, Partizipation und Zugehörigkeit für geflüchtete Familien zu ermöglichen. Dazu informieren wir über aktuelle Entwicklungen, regen zur (Selbst)Reflexion an, stellen Beispiele guter Praxis vor und laden Sie herzlich zum fachlichen Austausch ein.
Teilnahmebeitrag: EUR 75,– Inkl. Pausengetränke, Mittagsimbiss und Abendbuffet
Ausschreibung mit Anmeldeformular zum Download
Tagungsort
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5 | 10117 Berlin
Kontakt
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband
Heinrich-Hoffmann-Straße 3 | 60528 Frankfurt am Main
Tel: 069/6706-272 oder -219 | Fax: -203 | fobi@pb-paritaet.de
25. Oktober 2016, Hamburg: „Lesen bringt uns weiter“ Regionaler Fachtag des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder der Stiftung Lesen
Sprachliche Kompetenzen und Lesemotivation bilden einen Schlüssel zur Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaften, in denen sie heimisch werden wollen. Das Programm Lesestart für Flüchtlingskinder gibt seit Dezember 2015 einen wichtigen Impuls zur Unterstützung von Familien mit Kindern bis fünf Jahren. Sie erhalten in Landes-Erstaufnahmeeinrichtungen (EAEs) und Außenstellen ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch. Die Einrichtungen werden in jedem Programmjahr darüber hinaus mit einer Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren ausgestattet. Flankierend unterstützt ein Seminar-Angebot für Beschäftigte der Einrichtungen, ehrenamtlich Vorlesende und andere Freiwillige die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Einrichtungen. Neben den EAEs sind öffentliche Bibliotheken, Freiwilligeninitiativen, Kindertagesstätten, Schulen, Mehrgenerationenhäuser und Jugendeinrichtungen wichtige Akteure und zentrale Orte in den zukünftigen Lebensräumen geflüchteter Familien, die mit ihren Angeboten Kinder, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Betreuer/innen auf vielfältige Weise unterstützen. Angesprochen sind haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.
Fünf regionale Fachtage zur Vernetzung und Weiterbildung
Die Stiftung Lesen bietet im Rahmen des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder fünf regionale Fachtage an. Die Veranstaltungsorte sind Hamburg (für Akteure in Norddeutschland), Köln (Nordrhein-Westfalen und angrenzende Gebiete von Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Thüringen), Mannheim (Rhein-Main-Neckar-Raum), Ulm (Bayern und südliches Baden-Württemberg) und Leipzig (Ostdeutschland mit Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und östliches Bayern).
Die Fachtage richten sich an Erstaufnahmeeinrichtungen, Bibliotheken, Vorleseinitiativen, Mehrgenerationenhäuser, Ehrenamtskoordinatoren, Fachberater für Kindertagesstätten, Schulämter und weitere Akteure in Deutschland, die aktuell oder zukünftig in die Arbeit mit geflüchteten Familien und Kindern eingebunden sind. Die Fachtage dienen
• dem Austausch und der Vernetzung der Akteure in den Regionen,
• der fachlichen Information und Weiterbildung durch Experten für den Bereich der Sprach- und Leseförderung von Kindern bzw. Familien mit Migrationshintergrund sowie
• der praktischen Information und Weiterbildung durch Best Practice-Beispiele und Ansätze der Sprach- und Leseförderung von Kindern geflüchteter Familien.
Tagungsort
Landesinstitut für Lehrerweiterbildung und Schulentwicklung
Felix-Dahn-Straße 3 | 20357 Hamburg
Kontakt
Melitta Göres | melitta.goeres@stiftunglesen.de | 06131 28890-46
Dr. Simone C. Ehmig | simone.ehmig@stiftunglesen.de | 06131 28890-81
Veranstalterin
Programm Lesestart für Flüchtlingskinder
Stiftung Lesen
Römerwall 40 | 55131 Mainz
Telefon: 06131-28890-15 | info(at)lesestart-fuer-fluechtlingskinder.de
24. Oktober 2016, Ulm: „Familienzentren – Mit Eltern im Dialog“ Fachtag der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung
Familienzentren sind Anlaufstellen und Orte für alle Familien im Sozialraum. Die vielfältigen Alltagsrealitäten und die unterschiedlichen Bedarfe von Familien stellen Fachkräfte vor neue Herausforderungen, Angebote zur Begleitung für Familien zu gestalten und Konzepte für und mit den Familien zu entwickeln. Wie werden benachteiligte, bildungsferne oder geflüchtete Familien erreicht? Wie können gerade diese Familien begleitet und unterstützt werden? Qualifizierte Elternbegleiter_innen sind hier eine wichtige Unterstützung, denn sie wissen, wie die Zusammenarbeit mit Eltern gezielt zu entwickeln ist und agieren situativ und dialogisch. Auf der Tagung stellen Elternbegleiter_innen aus Familienzentren ihre vielfältige Praxis vor und kommen mit Kollegen_innen aus anderen Einrichtungen ins Gespräch. Die Tagung richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsstätten, Jugendhilfe, Hort, Schulsozialarbeit, Mehrgenerationenhäusern, Beratungsstellen und natürlich an Familienzentren und alle Einrichtungen, die es werden wollen.
Veranstaltungsprogramm zum Download
Anmeldeschluss
Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2016 an. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten.
Veranstaltungsort
Haus der Begegnung
Grüner Hof 7 | 89073 Ulm
Veranstalter und Kontakt
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung e.V. (DEAE)
c/o Comenius-Institut
Schreiberstraße 12 | 48149 Münster
Tel. 0251/98101-43 | info@deae.de
21. Oktober 2016, Berlin: „Familiäre Perspektiven auf Migration und Teilhabe“ Fachgespräch des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften
Migration – ob freiwillige oder unfreiwillige – ist vielfach Teil der Familiengeschichte und als solches auch ein Familienprojekt. Es betrifft alle Akteure im Familienverbund. Obgleich Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen für den Migrations- und Eingliederungsprozess in der Aufnahmegesellschaft bedeutend sind, findet dieser Zusammenhang und Fokus immer noch zu wenig Beachtung in Wissenschaft und Forschung – aber auch in der Politik.
Wir wollen diese Schnittstelle „Familie/Migration“ in den Blick nehmen und fragen nach den (strukturellen) Rahmenbedingungen, die binationale und eingewanderte Familien benötigen, um ihr familiäres Zusammenleben in Deutschland zu gestalten und ihnen eine Lebens- und Bleibeperspektive zu eröffnen. Welche Bedingungen unterstützen ein zeitnahes Zusammenleben? Welche Bedingungen fördern oder hemmen eine gesellschaftliche Teilhabe? Was schafft wirklich Integration – wenn dies als ein beidseitiger Prozess verstanden wird?
Veranstaltungsprogramm zum Download
Anmeldungen unter: badjlan@verband-binationaler.de | 069 / 713756-20
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Tagungsort
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5 | 10117 Berlin
Veranstalterin
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.
Ludolfusstraße 2 – 4 | 60487 Frankfurt am Main
Telefon: 069 713 756 – 0 | Telefax: 069 707 50 92 | E-Mail: info(at)verband-binationaler.de
18. Oktober 2016, München: „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“ Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen
Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung ist unumstritten, die individuelle Gesundheitsförderung in aller Munde, der Nutzen der Gesundheitsförderung älterer Menschen bis ins hohe Lebensalter ist dagegen noch wenig bekannt. Warum sollten Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister die Prävention zur Erhaltung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen zum Kernthema ihrer Arbeit machen? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen? Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren? Diese Fragen sowie mögliche Ansätze und Strategien werden auf der Tagung mit Expertinnen und Experten erörtert. In Arbeitsgruppen werden Beispiele und mögliche Aktivitäten präsentiert und diskutiert.
Veranstaltungsprogramm zum Download
Übernachtung
Im Schloss Fürstenried wurde ein begrenztes Zimmerkontingent (Übernachtung mit Frühstück 78,- €) gebucht. Sofern Sie vom 17. auf den 18. Oktober 2016 eine Übernachtung wünschen, bitten wir Sie das Anmelde- und Reservierungsformular spätestens bis zum 10. Oktober 2016 ausgefüllt zurück zu schicken.
Veranstaltungsort
Exerzitienhaus Schloss Fürstenried
Forst-Kasten-Allee | 81475 München
Telefon: 089 / 7450829-0 | Telefax: -99
Veranstalter
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen | BAGSO
Thomas-Mann-Straße 2-4 | 53111 Bonn
Telefon: 0228 / 24999-322 | Telefax: -320 | E-Mail: inform@bagso.de
14. Oktober 2016, Berlin: „Wie kann der Aufbau einer altersinklusiven Gesellschaft gelingen?“ Fachgespräch des Deutschen Frauenrings
Anlässlich der aktuellen Überprüfung des Weltaltenplans durch den UN-Menschenrechtsrat laden wir herzlich zu diesem Fachgespräch ein.
Die Erkenntnisse und Empfehlungen der unabhängigen Expertin über den Genuss aller Menschenrechte durch ältere Menschen des UN-Menschenrechtsrats in Genf, Rosa Kornfeld-Matte liegen inzwischen vor und werden zu Beginn des Fachgesprächs vorgestellt.
In den folgenden Paneldiskussionen geht es um die Bewertung dieser Empfehlungen aus nationaler Sicht und um die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der regionalen UN-Vorbereitungskonferenz 2017 zum Internationalen Aktionsplan über das Altern.
Programmablauf
14:00 Uhr Registrierung
14:15 Uhr Begrüßung DFR Präsidium, Barbara Wurster, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
14:30 Uhr Grundsatzrede: Entscheidende Erkenntnisse über die Rechte älterer Frauen – allgemeine und EU-spezifische Empfehlungen
Marion Böker, DFR-Präsidium
14:45 Uhr Fragen & Antworten
Panel zum Inhalt der Grundsatzrede der UN-Expertin
15:10 Uhr Rainer Stocker, Antidiskriminierungsstelle des Bundes
15:20 Uhr Michael Bünte, HelpAge, Osnabrück
15:30 Uhr Prof. Felizitas Sagebiel, Bergische Universität Wuppertal
15:40 Uhr Elke Schilling, SeniorInnenvertretung Bezirk Berlin-Mitte
15:50 Uhr Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
16:00 Uhr Diskussion
anschließend Kaffeepause mit Imbiss
17:00 Uhr Panel: Der Internationale Aktionsplan über das Altern, MIPAA
(Madrid 2002) wird überprüft: Der zu erwartende Umsetzungsbericht und die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der regionalen UN-Vorbereitungskonferenz 2017 und am 3. globalen UN- Überprüfungsprozess der MIPAA 2018
Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Dr. Heidrun Mollenkopf, BAGSO
Diskussion
18:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Programm zum Download
Mehr Informationen auf der Webseite des Deutschen Frauenrings
Veranstaltungsort
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Raum AE 09 (barrierefrei)
Glinkastraße 24 | 10117 Berlin
Veranstalter
Deutscher Frauenring
Brandenburgische Straße 22 | 10707 Berlin
Tel 030 887184-93 | Fax -94
07.-08. Oktober 2016, Oberhausen: „Wir sind da! Kinder aus Krisenregionen. Eine Herausforderung für unsere Gesellschaft“ Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind
Angesichts der großen Zahl der aus Not und Verzweiflung mit ihren Eltern aus Krisenregionen nach Deutschland geflohenen Kinder soll erörtert werden, wie diese Kinder vor allem in den ersten etwa sechs Lebensjahren bestmöglich aufgefangen und unterstützt werden können und welche Konzepte für Bildung und Integration erfolgreich sind.
Außerdem soll diskutiert werden, wie effektive Kinderschutzkonzepte aussehen sollten, was Fachkräfte bei Anzeichen für gesundheitliche Belastungen wie zum Beispiel Traumatisierungen tun können und wo Träger, staatliche Institutionen und die Politik gefordert sind.
Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte u. a. in Kindertageseinrichtungen, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema Interessierte.
Veranstaltungsflyer zum Download
Bitte melden Sie sich bis zum 05. September 2016 unter dem Anmeldelink an.
Teilnahmegebühr
Tagungsbeitrag (inkl. Tagungsgetränke und Tagungsunterlagen) 70,- €
Abendveranstaltung (Führung und Buffet) 30,- €
Tagungsort
Rheinisches Industriemuseum
Hansastraße 20 | 46049 Oberhausen
Fragen zur Anmeldung
Gabriele Weier, Melanie Hahn
Tel.: 0221 / 809-40 16 oder -40 17 | Fax: -40 66 | fobi-jugend@lvr.de
Veranstalter
Deutsche Liga für das Kind
Charlottenstraße 65 | 10117 Berlin
Tel.: 030/28 59 99-70 | Fax: -71 | post@liga-kind.de
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Beratungsangebote – Familienbildung
• Workshop-Reihe „Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
An 26 Orten im ganzen Bundesgebiet können sich Elternbegleiter_innen in Workshops zu wichtigen Themen im Kontext Flucht und Asyl informieren, sich mit Kolleg_inn_en aus der Region austauschen und konkrete Handlungsschritte für ihre Praxis erarbeiten.
• Dokumentation und Materialsammlung zur Tagung „Fremdheit – Flüchtlinge – Familien. Kultursensible Bildung mit Eltern und Familien“ (Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung)
Im November 2015 lud die DEAE-Fachgruppe Familienbezogene Bildung nach Düsseldorf zur Tagung ein. Die umfangreiche Materialsammlung enthält Publikationen, Filmtipps, Infokanäle, Pressemitteilungen und Erklärungen.
• Handlungsleitfaden für Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter „Integration von geflüchteten Familien“ (Evangelische Hochschule Berlin)
Der im April 2016 erstellte Handlungsleitfaden enthält Informationen, wie Elternbegleiter_innen geflüchtete Familien noch besser unterstützen und begleiten können.
• Familienbildungsangebot „Willkommen mit IMPULS“ (IMPULS Deutschland Stiftung)
Um geflüchteten Familien mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren einen begleiteten und guten Übergang in die Regelbildungseinrichtungen KiTa und Schule zu ermöglichen, wurde „Willkommen mit IMPULS“ ins Leben gerufen. Mit Spielanregungen, die nach pädagogischen Kriterien ausgewählt wurden, werden die Kinder spielerisch in der sprachlichen, motorischen, kognitiven und sozio-emotionalen Entwicklung gefördert und damit langsam an die Bildungsmöglichkeiten in Deutschland herangeführt. Die Eltern sind als erste und wichtigste „Lehrer“ ihrer Kinder wichtige Partner_innen dieser Entwicklungsschritte und Teil dieser frühkindlichen Förderung.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Beratungsangebote – Erziehungsberatung
• Dokumentation „Trauma Flucht: Erziehungsberatung im Netzwerk der Hilfen“ (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung | bke)
Präsentationen der bke-Fachtagung „Trauma Flucht: Erziehungsberatung im Netzwerk der Hilfen“ , die im April 2016 in Fulda stattgefunden hat.
• Stellungnahme „Aspekte der Beratung von Familien im Kontext Flucht und Asyl“ (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung | bke)
Die Angebote von Erziehungsberatungsstellen stehen allen Kindern, Jugendlichen und Eltern offen – unabhängig von deren Herkunft und Aufenthaltsstatus. Vor allem Kinder und Jugendliche aus Familien in kritischen und krisenhaften Lebenssituationen, also auch Migranten- und Flüchtlingsfamilien sowie begleitete und unbegleitete minderjährige Asylbewerber_innen sind in besonderer Weise zu berücksichtigen, da bei ihnen von einer erhöhten Vulnerabilität und von vermehrtem Beratungsbedarf ausgegangen werden kann. Das setzt voraus, die Angebotsstruktur der Beratungsstellen primär an den Bedarfslagen von Menschen mit Fluchterfahrung zu orientieren und erst sekundär an Spezifika des Trägerprofils oder an fachlichen Besonderheiten im Team der Beratungsstelle.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Beratungsangebote – Familienberatung
• Broschüre „Beratung und Unterstützung für Familien in Hamburg“ (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Amt für Familie, Freie und Hansestadt Hamburg)
Die Broschüre enthält Informationen zu Beratungsstellen und Treffpunkten für Familien in Hamburg. Die einzelnen Angebote werden jeweils in sechs Fremdsprachen vorgestellt.
• Kurzvideosammlung „Mein Baby – Filme für arabische Eltern“ (Deutsche Liga für das Kind)
In einem YouTube-Kanal stehen kurze Filme für arabische Eltern zu den wichtigsten Themen rund um Babys, Familie und Erziehung kostenlos zur Verfügung. Sie bieten Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Familie sowie zu Kinderrechten, Erziehung, und Gesundheitswesen. Wie läuft das in Deutschland? Was ist hier anders? Die Filme helfen, sein Kind besser zu verstehen – und sie helfen, Deutschland besser zu verstehen. Der YouTube-Kanal ist deutsch-arabisch. Alle Filme und Einblendungen sind in beiden Sprachen und Schriften gehalten.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Bildung – Sprachförderung
• Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ (Stiftung Lesen)
Im Programm erhalten Familien mit Kindern bis 5 Jahre in Erstaufnahmeeinrichtungen ein spezielles Lesestart-Set und für alle Kinder bis 12 Jahre werden Lese- und Medienboxen bereitgestellt. Flankiert wird dies durch ein umfassendes Seminar-Angebot und Materialien für ehrenamtliche Vorlesepaten und andere Freiwillige sowie hauptamtliche Fachkräfte, die in Landes-Erstaufnahmeeinrichtungen tätig sind.
• Vorlese- und Erzählbox „Zusammen lesen – zusammen leben“ (Stiftung Lesen)
Die Vorlese- und Erzählbox für Flüchtlingskinder bis 12 Jahre, unterstützt Einrichtungen, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind. Die Box enthält 29 hochwertige Medien, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Alltag und Sprache in Deutschland sowie eine Fülle an Ansätzen für Vorlese- und Erzählstunden bietet. Ergänzt wird dieses Angebot durch Buchpakete für Vorlesepaten mit zielgruppengerechten Vorlesebüchern und kleinen Buchgeschenken zur Weitergabe an Flüchtlingskinder. Die Vorlese- und Erzählbox sowie die Buchpakete können über die Stiftung Lesen gekauft oder gespendet werden.
• Übersicht „Geschichten öffnen Türen“ (Stiftung Lesen)
Die Übersicht enthält Leseempfehlungen für Vorleseaktionen mit Flüchtlingskinder: mehrsprachige Bücher zur Wortschatzerweiterung, textfreie Bilderbücher, Wörter- und Bildkarten, Spielbücher und auch Bücher, die Kinder für die Situation der Flüchtlinge sensibilisieren sollen.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Bildung – Schule
• Flyer „Mein Kind besucht eine katholische Grundschule“ (Katholische Elternschaft Deutschlands | KED)
Der Flyer klärt Eltern in einfachem Deutsch und Arabisch über die Besonderheit der Katholischen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen auf, die jedoch in staatlicher Trägerschaft sind.
• Materialsammlung „Flucht und Integration“ des Lehrerclubs (Stiftung Lesen)
Die Zusammenstellung „Flucht und Integration“ im Lehrerclub der Stiftung Lesen informiert Lehrkräfte und ehrenamtlich Tätige über die Themen Asyl und Flucht, Menschenrechte, Integration und Migration. Die Tipps und Hinweise geben vielfältige Impulse zu Verständnis und Toleranz um zur Integration von Geflüchteten in Schule und Freizeit beizutragen.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Bildung – Frühkindliche Bildung und Betreuung
• Informationsmaterial „Ein Kita-Platz für unser Kind“ (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Amt für Familie, Freie und Hansestadt Hamburg)
Das Informationsmaterial besteht aus einer Broschüre und einem kurzen Filmclip. Es richtet sich an Hamburger Familien mit kleinen Kindern, die noch keine Kita besuchen und informiert Eltern in leichter deutscher Sprache sowie in mehreren Fremdsprachen (Türkisch, Polnisch, Russisch, Englisch, Französisch, Arabisch und Persisch) über die Vorteile der Kita, die Rahmenbedingungen und den Weg zu einem Kita-Platz.
• Dossier „Kinder aus Familien mit Fluchthintergrund in der Kindertagespflege“ (Bundesverband für Kindertagespflege)
In der Kindertagespflege werden zunehmend auch Kinder aus Familien, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, betreut werden. Im Dossier werden Positionen, Artikel, Vorträge zum Thema, die für Kindertagespflegepersonen und die Fachberatung interessant sein könnten, gesammelt.
• Broschüre „ABC Asyl- und Aufenthaltsrecht für Kindertagesstätten und Kindertagespflege“ (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)
Was regelt das Asylbewerberleistungsgesetz? Was ist eine Fiktionsbescheinigung? Wozu dient der sogenannte Königsteiner Schlüssel? Wer gilt als Negativstaater? Und gibt es Zugangsvoraussetzungen zur Kindertagesbetreuung? Das deutsche Asyl- und Aufenthaltsrecht ist komplex und pädagogisch Beschäftigte sind in ihrer täglichen Praxis vielfach mit Fragen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht und zu Regelungen des Kinder- und Jugendhilferechts konfrontiert. Mit der neuen Broschüre mit einem Fokus auf Kindertagesstätten und Kindertagespflege kann die GEW keine Rechtsberatung ersetzen, aber erste Fragen klären und Orientierung geben.
• Informationssammlung „Kinder mit Fluchterfahrung in Kindertageseinrichtungen“ (Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder | KTK-Bundesverband)
Kitas sind sichere Orte, an denen Kinder mit Fluchterfahrung und ihre Familien zur Ruhe kommen und neue Zuversicht schöpfen können. Dies stellt die katholischen Kindertageseinrichtungen und die pädagogischen Fachkräfte vor Herausforderungen, die aber ebenso Chancen für alle Beteiligten bergen. Zur Unterstützung dieser Herausforderung finden sich in der Informationssammlung Handreichungen und Material rund um das Thema.
Material- und Linksammlung „Familie und Flucht“: Allgemein – Fördermöglichkeiten
• „Fonds Flüchtlingskinder“ (Deutsches Kinderhilfswerk)
Der Fonds Flüchtlingskinder baut auf zwei Säulen auf: Schnelle und konkrete Einzelfallhilfe, wenn Kleidung, Übersetzungen, medizinische Versorgung oder auch Schulausstattungen für Flüchtlingskinder gebraucht werden. Zudem werden bundesweit Projekte gefördert, welche die Chancengleichheit und Teilhabe von geflüchteten Kindern in Deutschland beispielsweise durch Spiel-, Kultur-, Medien-, Beteiligungs- oder Bildungsprojekten unterstützen, sowie Projekte, die ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags helfen.
• Projekt: „Gut ankommen in Niedersachsen!“ (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)
Mit dem Projekt unterstützt das Land die örtlichen Träger bei der Initiierung besonderer Projekte für Schutz suchende mit einer Projektförderung, die speziell auf die erste Phase des Ankommens und auch auf Familien in besonderen Notlagen oder Lebenssituationen zugeschnitten sind. Das können z.B. Familien sein
– für die der Übergang aus einer Erstaufnahmeeinrichtung in ein Wohnheim oder in eine Wohnung Orientierungslosigkeit bedeutet,
– in denen einzelne Familienmitglieder unter Erkrankungen oder traumatischen Erfahrungen leiden und der Familienverbund entlastet werden muss, oder
– die Unterstützung in der Begleitung ihrer Kinder in Fragen der frühkindlichen oder schulischen Bildung benötigen.