18.-20. November 2016, Cottbus: „Software takes command. Medienbildung und Medienpädagogik für Kinder, Jugendliche und Familien heute“ Forum Kommunikationskultur der GMK

Unsere Lebenswelten werden zunehmend auf Basis von Algorithmen gestaltet. Ob Alltag, Bildung, Gesundheit oder Konsum: Fast alles wird digital aufgezeichnet und gesteuert.Zugleich transformieren sich unsere Kommunikationskulturen, nimmt das Digitale Einfluss darauf, wie wir uns verständigen, präsentieren und wie wir reflektieren. Bildung und Kultur lassen sich also ohne Bezug auf Digitalität nicht mehr denken. Dies betrifft Kinder, Jugendliche und Familien in besonderem Maße und erfordert neue pädagogische Strategien und Konzepte, die Aufklärung, Kritik, Kreativität und auch positive/selbstbestimmte Nutzungsformen einschließen.

„Software takes command“ ist angelehnt an einen Buchtitel des Medienwissenschaftlers Lev Manovich. Es bedeutet zugleich „Software übernimmt die Macht“ und „Software nimmt Befehle an“. Vor diesem Hintergrund geht die Tagung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) der Frage nach, inwiefern und wie wir selbst, gestützt durch Bildungsprozesse und pädagogische Arbeit, aktiv die digitalen Möglichen aufgreifen, gestalten und steuern können.

Im Zentrum des 33. GMK-Forums stehen folgende Aspekte:

  • Welche Entscheidungs- und Handlungsfreiheiten haben wir, wenn andere unsere „Lebensprotokolle“ schreiben und wir nicht mehr wissen, welche Daten in und aus welchem Kontext genutzt und anhand welcher Algorithmen klassifiziert werden?
  • Was müssen Familie, Schule und die Kinder- und Jugendarbeit leisten, wenn sie Menschen angemessen auf die datengestützte Welt vorbereiten möchten?
  • Wie können insbesondere Kinder und Jugendliche für einen sensiblen Umgang mit eigenen Daten und den Daten anderer vorbereitet werden?
  • Was braucht es an Wissen und Können, um die digitalen Möglichkeiten mitgestalten und sich souverän in dem Daten- und Software-gestützten Leben bewegen zu können?
  • Reicht es aus, wenn die Medienpädagogik sich auf ihre Kernfelder – Kommunikation und Medienkompetenz, Medienkultur und mediale Artikulation – beschränkt?
  • Oder müssen wir das Digitale stärker in Bildungsprozessen mitdenken, im Zuge dessen neue Kompetenzen erwerben und digitale Codes verstehen und erzeugen?

Mit Impulsen aus der Wissenschaft, Praxis-Workshops und Diskussionen geht das GMK-Forum der zentralen Frage nach, wie die Digitalität Welt, Denken, Fühlen und Handeln strukturiert, Einfluss auf Bildungsprozesse nimmt und mit welchen Strategien und Methoden die Medienpädagogik auf die damit verbundenen Zumutungen reagieren kann und sollte.

Beiträge und Impulse u.a. von Markus Beckedahl, Dr. Harald Gapski, Prof. Dr. Thomas Knaus, Prof. Dr. Nadia Kutscher, Markus Morgenroth, Prof. Dr. Isabel Zorn

Vorschau Workshops

  • Erziehung durch Algorithmen – Wie viel Schutz bietet der automatisierte Kinder-und Jugendmedienschutz?
  • Big Data Analytics, Datenschutz und Medienbildung –  Abstraktes in konkrete Päckchen packen: neue Methoden und Materialien
  • Schulterschluss zwischen Informatik und Medienbildung in der Schule
  • Let‘s comand Software (Forschungswerkstatt)
  • Internet der Dinge im Kinderzimmer – Wie Software auch die Kinderzimmer erobert
  • Jugendnetzkulturen zwischen Wertediskurs und Algorithmen
  • Shape it – or be shaped: Von der Notwendigkeit digitale Umgebungen geschlechtergerechter mitzugestalten
  • Die Ästhetisierung von Überwachung in Spielfilmen – Überlegungen zu einer filmpädagogischen Auseinandersetzung
  • Denkraum: Big Data Analytics in der medienpädagogischen Arbeit
  • Elternarbeit in der inklusiven Medienarbeit
  • Klassisch ist lebendig – Die neue Lust am Filmemachen
  • Medienbildung takes command – Vernetzung von Aktivitäten (Initiative Keine Bildung ohne Medien! (KBoM!))

Sonderthema
Am Sonntag (20.11.) widmet sich die Tagung einem weiteren aktuellen Schwerpunkt, der „Medienbildung und Medienpädagogik mit Geflüchteten und Neuankömmlingen“. Mit einem Impuls von Prof. Dr. Nadia Kutscher und Handlungsempfehlungen der GMK. Lightningtalks präsentieren dazu Projekte und Methoden der Medienpädagogik.

Mehr Informationen auf der GMK-Website

Veranstaltungsflyer zum Download

Anmeldung und Kosten
90 Euro | 60 Euro (GMK-Mitglieder, Nicht-Mitglieder mit Ermäßigung) | 40 Euro (GMK-Mitglieder mit Ermäßigung)
Bitte melden Sie sich bis zum 10. November mit der Online-Anmeldung an.

Veranstaltungsort
BTU Cottbus-Senftenberg
Platz der Deutschen Einheit 1 | 03046 Cottbus

Kontakt
GMK-Geschäftsstelle
Obernstraße 24a | 33602 Bielefeld
Tel.: 0521/677 88 | E-Mail: gmk(at)medienpaed.de

18.-19. November 2016, München: „Wir sind immer noch da. Elterninitiativen im Wandel der Zeit“ Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen

1986 – in der Ära Reagan und Kohl, mitten in der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, Anti-Atom- und Friedensbewegung, vor dem Fall der Mauer, in der Zeit der Schulterpolster und Karottenjeans, wurde die BAGE gegründet. Nach dem Motto „Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen“, hat man sich der Vernetzung, Beratung von Elterninitiativen, Stärkung der Eigeninitiative, Sicherung der Elternrechte, sprich dem gesellschaftspolitischen Engagement, verschrieben. Mittlerweile scheinen Elterninitiativen fest etabliert als wichtige Größe in der Landschaft der Kinderbetreuung. Sie trugen und tragen in der Bundesrepublik viel zur Veränderung pädagogischer Standards bei. Doch politische Grundsatzentscheidungen wichen immer häufiger pragmatischen Lösungen und Konzepte mussten den strukturellen Veränderungen angepasst werden, denn der öffentliche Zuschussgeber hatte und hat schließlich auch ein Wörtchen mitzureden. Einstmalige Grundpfeiler muten heute deshalb fast schon als Relikte vergangener Zeiten an. Elterninitiativen befinden sich also – wie alles andere auch – im Wandel der Zeit: Sie müssen mitgehen, um zu überleben und wollen mitgehen, um Veränderungen gegenüber flexibel zu bleiben und die gute Idee weiterleben zu können. Die entscheidende Frage taucht auf: Was ist der Kern, der Grundgedanke, der bestehen bleiben sollte, um den Initiativcharakter (der immer auch irgendwie politisch ist) zu bewahren? Das 30-jährige Jubiläum zum Anlass nehmend laden wir ein zu zwei Tagen Gedankenaustausch in diesem Sinne. Gefüllt werden sie mit buntem Workshopprogramm, Vorträgen, Podiumsdiskussion, Besuchen von Konsultationseinrichtungen und Ausstellungen, bei denen man alt bekannte Gesichter wieder trifft, die neu Dazugekommenen kennenlernt und sich weiter bundesweit vernetzt. All die Engagierten und Interessierten können sich an diesen Tagen begegnen, voneinander lernen, Gegensätzliches hören und sich somit selbst hinterfragen. Die eigenen Gedanken zu „wie wollen wir leben“ oder „was wollen wir unseren Kindern mitgeben“ schwingen dabei immer mit.

Veranstaltungsprogramm zum Download

Zur Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Kulturhaus Milbertshofen
Curt-Mezger-Platz 1 | 80809 München
Ecke Keferloher-/Schleißheimer Straße

Veranstalter
Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen | BAGE
Crellestraße 19/20 | 10827 Berlin
Tel.: 030 / 7009425-60 | Fax: -19 | info@bage.de

18. November 2016, Berlin: „Im Gespräch mit Familien mit Fluchterfahrung – Eine neue Herausforderung für Fachkräfte in der Kita?“ Dialogveranstaltung des Pestalozzi-Fröbel-Verbands

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns zu reflektieren, ob Kinder und deren Familien mit Fluchterfahrung eine neue Herausforderung im pädagogischen Alltag darstellen oder ob die vorhandenen Erfahrungen, Konzepte und Methoden ausreichen, auch dieser Gruppe kompetent zu begegnen.

Für den Kita-Alltag, aber auch darüber hinaus können sich aufgrund der aktuellen Situation vielerlei Fragestellungen ergeben:
•  Wie gehen wir mit der Situation um, ggf. mehrere Kinder und deren Eltern aus unterschiedlichen Kulturen in der Kita zu begrüßen?
•  Wie werden diese in den Regeleinrichtungen aufgenommen und braucht es dazu spezifische Angebotsformen?
•  Wie gehen wir mit Themen wie Interkulturalität, Mehrsprachigkeit, unter-schiedlichen Normen und Wertvorstellungen, Traumata und Krankheit um?
•  Welche Möglichkeiten und Grenzen erleben pädagogische Fachkräfte?
•  Was können wir voneinander lernen und welche Unterstützung brauchen wir?
•  Auf welche Erfahrungen, auf welches Fachwissen können wir zurückgreifen?

Es freut uns sehr, dass wir Frau Franziska Bäumler und Frau Talitha Goldmann-Kefalas vom FRÖBEL e. V. für einen fachlichen Input gewinnen konnten. Sie werden zum Auftakt der Dialogveranstaltung einige Fakten und Erfahrungen aus Berlin und Brandenburg vermitteln. Im Anschluss daran möchten wir in einem gemeinsamen Dialog Ihre Fragen zum Thema unserer Veranstaltung, die sich in der Arbeit vor Ort stellen, erörtern. Die Veranstaltung wird begleitet und moderiert von Magda Göller, der Leiterin der pfv-Geschäftsstelle, sowie den Mitgliedern des pfv-Vorstandes. Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular bis zum 07.11.2016 an.

Veranstaltungseinladung zum Download

Veranstaltungsort
FRÖBEL e. V. | Geschäftsstelle im Haus des Lehrers | 9. Etage
Alexanderstraße 9 | 10178 Berlin

Veranstalterin
pfv – Pestalozzi-Fröbel-Verband
Barbarossastraße 64 | 10781 Berlin
Tel. 030 / 2363-9000 | Fax -9002 | pfv@pfv.info

17. November 2016, Berlin: „Kleine Veränderungen oder Systemwechsel – Wie erreichen wir ein gerechtes Existenzminimum für Kinder?“ Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen

Das System der Gewährung des Kinderexistenzminimums in Deutschland steht seit langem in der Kritik: die Kombination aus Kindergeld und steuerlichem Kinderfreibetrag ist für viele unverständlich und führt zu einer sozialen Schieflage. Auch die grundsätzliche Höhe des Kinderexistenzminimums wird als unzureichend kritisiert. Zudem gelten im Sozial-, Steuer- und Unterhaltsrecht jeweils verschiedene Beträge. Wie aber können wir ein besseres System der Existenzsicherung für Kinder erreichen?

Ziel unserer Diskussion am 17. November ist es, ausgehend von den Problemen des aktuellen Systems mögliche Reformschritte zur Sicherstellung des kindlichen Existenzminimums zu identifizieren. Die Juristin für Sozialrecht Prof. Dr. Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt und der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Joachim Wieland von der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer werden ihre jeweiligen Reformideen vorstellen und zu ausgesuchten Kernfragen des kindlichen Existenzminimums Stellung nehmen. Aufbauend auf diesen Inputs möchten wir gern gemeinsam über die nächsten notwendigen Reformschritte sowie deren praktische und politische Umsetzbarkeit diskutieren.

Programm mit Anmeldeformular zum Download
Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Centre Monbijou
Oranienburger Straße 13/14 | 10178 Berlin

Veranstalterin
Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen
Einemstraße 14 | 10785 Berlin
Tel: 030-2902825-70 | info@ag-familie.de

15. November 2016, Neu-Ulm: „Lesen bringt uns weiter“ Regionaler Fachtag des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder der Stiftung Lesen

Sprachliche Kompetenzen und Lesemotivation bilden einen Schlüssel zur Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaften, in denen sie heimisch werden wollen. Das Programm Lesestart für Flüchtlingskinder gibt seit Dezember 2015 einen wichtigen Impuls zur Unterstützung von Familien mit Kindern bis fünf Jahren. Sie erhalten in Landes-Erstaufnahmeeinrichtungen (EAEs) und Außenstellen ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch. Die Einrichtungen werden in jedem Programmjahr darüber hinaus mit einer Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren ausgestattet. Flankierend unterstützt ein Seminar-Angebot für Beschäftigte der Einrichtungen, ehrenamtlich Vorlesende und andere Freiwillige die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Einrichtungen. Neben den EAEs sind öffentliche Bibliotheken, Freiwilligeninitiativen, Kindertagesstätten, Schulen, Mehrgenerationenhäuser und Jugendeinrichtungen wichtige Akteure und zentrale Orte in den zukünftigen Lebensräumen geflüchteter Familien, die mit ihren Angeboten Kinder, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Betreuer/innen auf vielfältige Weise unterstützen. Angesprochen sind haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.

Fünf regionale Fachtage zur Vernetzung und Weiterbildung

Die Stiftung Lesen bietet im Rahmen des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder fünf regionale Fachtage an. Die Veranstaltungsorte sind Hamburg (für Akteure in Norddeutschland), Köln (Nordrhein-Westfalen und angrenzende Gebiete von Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Thüringen), Mannheim (Rhein-Main-Neckar-Raum), Ulm (Bayern und südliches Baden-Württemberg) und Leipzig (Ostdeutschland mit Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und östliches Bayern).

Die Fachtage richten sich an Erstaufnahmeeinrichtungen, Bibliotheken, Vorleseinitiativen, Mehrgenerationenhäuser, Ehrenamtskoordinatoren, Fachberater für Kindertagesstätten, Schulämter und weitere Akteure in Deutschland, die aktuell oder zukünftig in die Arbeit mit geflüchteten Familien und Kindern eingebunden sind. Die Fachtage dienen
•  dem Austausch und der Vernetzung der Akteure in den Regionen,
•  der fachlichen Information und Weiterbildung durch Experten für den Bereich der Sprach- und Leseförderung von Kindern bzw. Familien mit Migrationshintergrund sowie
•  der praktischen Information und Weiterbildung durch Best Practice-Beispiele und Ansätze der Sprach- und Leseförderung von Kindern geflüchteter Familien.

Tagungsprogramm zum Download

Anmeldebogen zum Download

Tagungsort
Ratiopharm-Arena
Europastraße 25 | 89231 Neu-Ulm

Kontakt
Melitta Göres | melitta.goeres@stiftunglesen.de | 06131 28890-46
Dr. Simone C. Ehmig | simone.ehmig@stiftunglesen.de | 06131 28890-81

Veranstalterin
Programm Lesestart für Flüchtlingskinder
Stiftung Lesen
Römerwall 40 | 55131 Mainz
Telefon: 06131-28890-15 | info(at)lesestart-fuer-fluechtlingskinder.de

14. November 2016, Kassel: „Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP – Chance und Herausforderung für die Kita“ Fachtagung der Karl Kübel Stiftung

Die Kita ist der Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung – das betrifft auch die vermehrte Aufnahme von Kindern aus Asylbewerberfamilien. Die derzeit steigenden Zahlen von Kindern aus Flüchtlingsfamilien stellen Kindertageseinrichtungen, Träger und Fachberatungen im pädagogischen Alltag vor besondere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

Die zugewanderten Kinder und ihre Familien haben oft traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, sie müssen den Verlust ihrer Existenz verkraften, eine neue Kultur verstehen und eine neue, fremde Sprache lernen. Kitas müssen sich auf kurzfristige Aufnahmen der Kinder einstellen und sich konzeptionell neu ausrichten.

Es stellen sich damit viele Fragen an die Praxis: Wie gestaltet sich eine Willkommenskultur und Partnerschaft mit den Eltern bei großen sprachlichen und kulturellen Unterschieden? Wie gestaltet sich der angemessene Umgang mit Kindern, die traumatisiert sind? Was kann eine pädagogische Fachkraft hier leisten?

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan, der inzwischen Grundlage der pädagogischen Arbeit vieler hessischer Einrichtungen ist, beinhaltet einen konsequenten inklusiven Ansatz und begrüßt die Vielfalt und Diversität als eine große Chance und Bereicherung für alle Kinder.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration bietet mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch und zur Information und richtet sich an Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Fachberatungen und Trägervertreter.

Veranstaltungsprogramm zum Download
Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Tagungszentrum „Haus der Kirche“
Wilhelmshöher Allee 330 | 34131 Kassel

Veranstalter
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
Darmstädter Straße 100 | 64625 Bensheim
Email: Fluechtlingskinder-Regio-Kassel@kkstiftung.de

06. Dezember 2016, Berlin: Fachforum „Zugänge von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu Regelangeboten der Bildung“

Der Zugang zu Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Diesen Zugang auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche – die einen sehr großen Anteil der Geflüchteten ausmachen – zu gewährleisten und auch ihre Eltern mit einzubinden (bzw. diesen selbst einen Zugang zu Regelangeboten zu ermöglichen), stellt aktuell für Verwaltungen und Bildungseinrichtungen eine große Herausforderung dar. Wie lassen sich Bildungschancen für geflüchtete Familien verbessern? Wie können Fachkräfte hierbei unterstützt werden?

Die Veranstaltungsreihe zum Thema „Familie und Flucht“ greift am 06. Dezember mit einem zweiten Fachforum das Thema „Zugänge von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu Regelangeboten der Bildung“ auf.

Momentan wird das Fachforum von einer Ad-Hoc-Arbeitsgruppe aus den Reihen des Bundesforums Familie vorbereitet. Eine Einladung mit allen Details zur Veranstaltung wird rechtzeitig alle Mitgliedsorganisationen erreichen.

ACHTUNG: Es handelt sich bei dem Fachforum um eine interne Veranstaltung, eine Teilnahme ist nur den Mitgliedsorganisationen des Bundesforums Familie vorbehalten.

07.-08. November 2016, Berlin: „Auswirkungen der Digitalisierung auf Familien des 21. Jahrhunderts“ Konferenz der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen und COFACE

COFACE – Families Europe und die AGF laden herzlich ein, am 7. und 8. November 2016 auf einer Veranstaltung über die Folgen von Digitalisierung für Familien zu diskutieren. In Berlin kommen europäische Expert/innen aus Organisationen, Wissenschaft und Politik zusammen und um mithilfe von Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Netzwerk-Sitzungen den Austausch zwischen EU-Staaten zu fördern, neue Themen und Herausforderungen zu untersuchen, um den Einfluss von Digitalisierung auf Familien besser zu verstehen.

Folgende Themenfelder werden auf der Konferenz diskutiert:
•     Bessere Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Digitalisierung?
•     Technologische Entwicklungen und das Paradigma der Vollbeschäftigung – sind Familien bald ohne Job?
•     Welchen Beitrag leistet eine „sharing economy“ zur Einkommenssicherung von Familien?
•     Stärkt die Informations- und Kommunikationstechnologie Familien oder macht sie sie leichter beeinflussbar?
•     Zugang zu Technologien für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen
•     Datenanalytik – ein Pro und Contra
•     Wachsende Kommerzialisierung des Internets: Datensammlung, Werbung und Service
•     Neue Arbeitnehmer/innen: Wie können junge Menschen auf die veränderten Arbeitsbedingungen vorbereitet werden?
•     Kinder und Jugendliche als Internetnutzer und -gestalter: Eine sichere digitale Umwelt für Kinder schaffen.

Konferenzsprachen / Simultanübersetzung
07. November, Networking Hotspots: Englisch
08. November, Hauptkonferenz:
• Plenum (Begrüßung und Podiumsdiskussionen): Simultanübersetzung Deutsch / Englisch
• Workshops 1 und 5: Simultanübersetzung Deutsch / Englisch
• Workshops 2 und 3 sowie 4 und 6: Englisch

Teilnahmegebühren
Konferenz: 45,- Euro | Konferenzabendessen mit Filmvorführung und Diskussion am 7. November: 20,- Euro

Anmeldung
•     Beiliegendes Formular per Fax an 030/ 2902825-89 oder anmeldung@ag-familie.de. Überweisung des Teilnahmebetrags auf das in der Teilnahmebestätigung angegebene Konto.
•   Online per Anmeldeformular der COFACE mit Bezahlung des Teilnahmebeitrags per Kreditkarte (zzgl. einer geringen Bearbeitungsgebühr):

Veranstaltungsorte
Konferenz: Hotel NH Berlin Mitte Leipziger Straße
Leipziger Straße 106-111 | 10117 Berlin

Filmvorführung mit Diskussion und Konferenzabendessen:
Cum Laude | Platz der Märzrevolution | 10117 Berlin

Mehr Informationen auf der Homepage der AGF

Veranstaltungsprogramm zum Download

Veranstalter
Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen
Einemstraße 14 | 10785 Berlin
Tel: 030-2902825-70 | info@ag-familie.de

03.-04. November 2016, Berlin: „Teilhabe von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien – Das integrative Potenzial der Kinder- und Jugendhilfe“ Fachveranstaltung des Deutschen Vereins

Weiterhin steigt die Zahl der Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten, die in Deutschland Schutz suchen. Besonders schutzbedürftig ist die wachsende Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die mit oder ohne ihre Familien ankommen. Die Soziale Arbeit stellt dies vor eine Reihe großer Herausforderungen. Im öffentlichen Fokus steht vor allem die menschenwürdige Unterbringung. Nicht weniger anspruchsvoll ist die Aufgabe, möglichst rasch die Voraussetzungen für eine gelungene Teilhabe und Integration der ankommenden Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien zu schaffen. Der Kinder- und Jugendhilfe mit ihrem integrativen Potenzial kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Sie steht vor der Aufgabe, unter Zeitdruck und häufig mit knappen Ressourcen für die Ankommenden in den verschiedenen Leistungsbereichen geeignete Angebote und Unterstützungsleistungen zur Verfügung zu stellen.

Vor dem Hintergrund dieser Situation werden im Rahmen der Veranstaltung gelungene Praxisbeispiele der Arbeit mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien vorgestellt und diskutiert sowie fachliche und rechtliche Entwicklungen reflektiert.

Mehr Informationen

Online-Anmeldung

Kosten
Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 120 € | Nichtmitglieder: 150 €
Tagungsstättenkosten: Mitglieder: 144 € | Nichtmitglieder: 144 €

Tagungsort
Wyndham Garden Berlin Mitte
Osloer Straße 116 a | 13359 Berlin

Kontakt
Sachbearbeitung: Bärbel Winter
Tel: +49 30 62980 605 | Fax: +49 30 62980 650 | winter@deutscher-verein.de
Wissenschaftliche Referentin: Anna Traub
Tel: +49 30 62980 215 | Fax: +49 30 62980 250 | traub@deutscher-verein.de

Veranstalter
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Michaelkirchstraße 17/18 | 10179 Berlin-Mitte

27.-28. Oktober 2016, Berlin: „Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit mit geflüchteten Familien“ Fachtagung Familienbildung des Paritätischen Bildungswerks

Über 1 Million Menschen sind seit 2015 auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Hunger nach Deutschland gekommen. Manche sind bereits als Familie eingereist, andere wollen ihre zurückgebliebenen Familienangehörigen, oft Frauen und Kinder, nachholen. Ihre Lebenslagen und Selbstbilder sind vielfältig.

Einrichtungen, die mit Kindern und Familien kooperieren, sind erfahren darin, die speziellen individuellen Bedarfe von Eltern und Kindern zu erkennen und darauf mit entsprechenden Angeboten und Empowerment zu reagieren. Auch geflohene Familien  sind in erster Linie Familien und brauchen einen Ort, an dem sie ankommen, Ruhe finden und partizipieren können. Zusätzlich kann die Fluchterfahrung zu Traumata bei einzelnen oder allen Mitgliedern der Familie geführt haben. Ganz sicher verändert die Flucht die Lebensplanung nachhaltig und hält für alle Familienmitglieder neue Herausforderungen und Chancen bereit.

Diese Tatsache stellt Fachkräfte vor die Herausforderung, bewährte Wege der Kooperation mit Familien zu überprüfen und ggfs. neue Perspektiven zu entwickeln. Sie ermutigt uns aber vor allem dazu, unsere Bilder von geflohenen Familien zu reflektieren und damit unseren Blick auf uns selbst zu richten. Bei unserer Fachtagung wollen wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Ziel ist es, Partizipation und Zugehörigkeit  für geflüchtete Familien zu ermöglichen. Dazu informieren wir über aktuelle Entwicklungen, regen zur (Selbst)Reflexion an, stellen Beispiele guter Praxis vor und laden Sie herzlich zum fachlichen Austausch ein.

Teilnahmebeitrag: EUR 75,– Inkl. Pausengetränke, Mittagsimbiss und Abendbuffet

Ausschreibung mit Anmeldeformular zum Download

Tagungsort
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5 | 10117 Berlin

Kontakt
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband
Heinrich-Hoffmann-Straße 3 | 60528 Frankfurt am Main
Tel: 069/6706-272 oder -219 | Fax: -203 | fobi@pb-paritaet.de

25. Oktober 2016, Hamburg: „Lesen bringt uns weiter“ Regionaler Fachtag des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder der Stiftung Lesen

Sprachliche Kompetenzen und Lesemotivation bilden einen Schlüssel zur Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaften, in denen sie heimisch werden wollen. Das Programm Lesestart für Flüchtlingskinder gibt seit Dezember 2015 einen wichtigen Impuls zur Unterstützung von Familien mit Kindern bis fünf Jahren. Sie erhalten in Landes-Erstaufnahmeeinrichtungen (EAEs) und Außenstellen ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch. Die Einrichtungen werden in jedem Programmjahr darüber hinaus mit einer Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren ausgestattet. Flankierend unterstützt ein Seminar-Angebot für Beschäftigte der Einrichtungen, ehrenamtlich Vorlesende und andere Freiwillige die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Einrichtungen. Neben den EAEs sind öffentliche Bibliotheken, Freiwilligeninitiativen, Kindertagesstätten, Schulen, Mehrgenerationenhäuser und Jugendeinrichtungen wichtige Akteure und zentrale Orte in den zukünftigen Lebensräumen geflüchteter Familien, die mit ihren Angeboten Kinder, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Betreuer/innen auf vielfältige Weise unterstützen. Angesprochen sind haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.

Fünf regionale Fachtage zur Vernetzung und Weiterbildung

Die Stiftung Lesen bietet im Rahmen des Programms Lesestart für Flüchtlingskinder fünf regionale Fachtage an. Die Veranstaltungsorte sind Hamburg (für Akteure in Norddeutschland), Köln (Nordrhein-Westfalen und angrenzende Gebiete von Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Thüringen), Mannheim (Rhein-Main-Neckar-Raum), Ulm (Bayern und südliches Baden-Württemberg) und Leipzig (Ostdeutschland mit Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und östliches Bayern).

Die Fachtage richten sich an Erstaufnahmeeinrichtungen, Bibliotheken, Vorleseinitiativen, Mehrgenerationenhäuser, Ehrenamtskoordinatoren, Fachberater für Kindertagesstätten, Schulämter und weitere Akteure in Deutschland, die aktuell oder zukünftig in die Arbeit mit geflüchteten Familien und Kindern eingebunden sind. Die Fachtage dienen
•  dem Austausch und der Vernetzung der Akteure in den Regionen,
•  der fachlichen Information und Weiterbildung durch Experten für den Bereich der Sprach- und Leseförderung von Kindern bzw. Familien mit Migrationshintergrund sowie
•  der praktischen Information und Weiterbildung durch Best Practice-Beispiele und Ansätze der Sprach- und Leseförderung von Kindern geflüchteter Familien.

Tagungsprogramm zum Download

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Tagungsort
Landesinstitut für Lehrerweiterbildung und Schulentwicklung
Felix-Dahn-Straße 3 | 20357 Hamburg

Kontakt
Melitta Göres | melitta.goeres@stiftunglesen.de | 06131 28890-46
Dr. Simone C. Ehmig | simone.ehmig@stiftunglesen.de | 06131 28890-81

Veranstalterin
Programm Lesestart für Flüchtlingskinder
Stiftung Lesen
Römerwall 40 | 55131 Mainz
Telefon: 06131-28890-15 | info(at)lesestart-fuer-fluechtlingskinder.de

24. Oktober 2016, Ulm: „Familienzentren – Mit Eltern im Dialog“ Fachtag der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

Familienzentren sind Anlaufstellen und Orte für alle Familien im Sozialraum. Die vielfältigen Alltagsrealitäten und die unterschiedlichen Bedarfe von Familien stellen Fachkräfte vor neue Herausforderungen, Angebote zur Begleitung für Familien zu gestalten und Konzepte für und mit den Familien zu entwickeln. Wie werden benachteiligte, bildungsferne oder geflüchtete Familien erreicht? Wie können gerade diese Familien begleitet und unterstützt werden? Qualifizierte Elternbegleiter_innen sind hier eine wichtige Unterstützung, denn sie wissen, wie die Zusammenarbeit mit Eltern gezielt zu entwickeln ist und agieren situativ und dialogisch. Auf der Tagung stellen Elternbegleiter_innen aus Familienzentren ihre vielfältige Praxis vor und kommen mit Kollegen_innen aus anderen Einrichtungen ins Gespräch. Die Tagung richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsstätten, Jugendhilfe, Hort, Schulsozialarbeit, Mehrgenerationenhäusern, Beratungsstellen und natürlich an Familienzentren und alle Einrichtungen, die es werden wollen.

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Zur Online-Anmeldung

Anmeldeschluss
Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2016 an. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten.

Veranstaltungsort
Haus der Begegnung
Grüner Hof 7 | 89073 Ulm

Veranstalter und Kontakt
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung e.V. (DEAE)
c/o Comenius-Institut
Schreiberstraße 12 | 48149 Münster
Tel. 0251/98101-43 | info@deae.de

21. Oktober 2016, Berlin: „Familiäre Perspektiven auf Migration und Teilhabe“ Fachgespräch des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften

Migration – ob freiwillige oder unfreiwillige – ist vielfach Teil der Familiengeschichte und als solches auch ein Familienprojekt. Es betrifft alle Akteure im Familienverbund. Obgleich Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen für den Migrations- und Eingliederungsprozess in der Aufnahmegesellschaft bedeutend sind, findet dieser Zusammenhang und Fokus immer noch zu wenig Beachtung in Wissenschaft und Forschung – aber auch in der Politik.

Wir wollen diese Schnittstelle „Familie/Migration“ in den Blick nehmen und fragen nach den (strukturellen) Rahmenbedingungen, die binationale und eingewanderte Familien benötigen, um ihr familiäres Zusammenleben in Deutschland zu gestalten und ihnen eine Lebens- und Bleibeperspektive zu eröffnen. Welche Bedingungen unterstützen ein zeitnahes Zusammenleben? Welche Bedingungen fördern oder hemmen eine gesellschaftliche Teilhabe? Was schafft wirklich Integration – wenn dies als ein beidseitiger Prozess verstanden wird?

Veranstaltungsprogramm zum Download

Anmeldungen unter: badjlan@verband-binationaler.de |  069 / 713756-20
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Tagungsort
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5 | 10117 Berlin

Veranstalterin
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.
Ludolfusstraße 2 – 4 | 60487 Frankfurt am Main
Telefon: 069 713 756 – 0 | Telefax: 069 707 50 92 | E-Mail: info(at)verband-binationaler.de

18. Oktober 2016, München: „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“ Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen

Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung ist unumstritten, die individuelle Gesundheitsförderung in aller Munde, der Nutzen der Gesundheitsförderung älterer Menschen bis ins hohe Lebensalter ist dagegen noch wenig bekannt. Warum sollten Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister die Prävention zur Erhaltung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen zum Kernthema ihrer Arbeit machen? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen? Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren? Diese Fragen sowie mögliche Ansätze und Strategien werden auf der Tagung mit Expertinnen und Experten erörtert. In Arbeitsgruppen werden Beispiele und mögliche Aktivitäten präsentiert und diskutiert.

Veranstaltungsprogramm zum Download

Anmeldeformular

Übernachtung
Im Schloss Fürstenried wurde ein begrenztes Zimmerkontingent (Übernachtung mit Frühstück 78,- €) gebucht. Sofern Sie vom 17. auf den 18. Oktober 2016 eine Übernachtung wünschen, bitten wir Sie das Anmelde- und Reservierungsformular spätestens bis zum 10. Oktober 2016 ausgefüllt zurück zu schicken.

Veranstaltungsort
Exerzitienhaus Schloss Fürstenried
Forst-Kasten-Allee | 81475 München
Telefon: 089 / 7450829-0 | Telefax: -99

Veranstalter
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen | BAGSO
Thomas-Mann-Straße 2-4 | 53111 Bonn
Telefon: 0228 / 24999-322 | Telefax: -320 | E-Mail: inform@bagso.de

14. Oktober 2016, Berlin: „Wie kann der Aufbau einer altersinklusiven Gesellschaft gelingen?“ Fachgespräch des Deutschen Frauenrings

Anlässlich der aktuellen Überprüfung des Weltaltenplans durch den UN-Menschenrechtsrat laden wir herzlich zu diesem Fachgespräch ein.

Die Erkenntnisse und Empfehlungen der unabhängigen Expertin über den Genuss aller Menschenrechte durch ältere Menschen des UN-Menschenrechtsrats in Genf, Rosa Kornfeld-Matte liegen inzwischen vor und werden zu Beginn des Fachgesprächs vorgestellt.

In den folgenden Paneldiskussionen geht es um die Bewertung dieser Empfehlungen aus nationaler Sicht und um die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der regionalen UN-Vorbereitungskonferenz 2017 zum Internationalen Aktionsplan über das Altern.

Programmablauf
14:00 Uhr Registrierung
14:15 Uhr Begrüßung DFR Präsidium, Barbara Wurster, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
14:30 Uhr Grundsatzrede: Entscheidende Erkenntnisse über die Rechte älterer Frauen – allgemeine und EU-spezifische Empfehlungen
Marion Böker, DFR-Präsidium
14:45 Uhr Fragen & Antworten

Panel zum Inhalt der Grundsatzrede der UN-Expertin
15:10 Uhr Rainer Stocker, Antidiskriminierungsstelle des Bundes
15:20 Uhr Michael Bünte, HelpAge, Osnabrück
15:30 Uhr Prof. Felizitas Sagebiel, Bergische Universität Wuppertal
15:40 Uhr Elke Schilling, SeniorInnenvertretung Bezirk Berlin-Mitte
15:50 Uhr Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

16:00 Uhr Diskussion
anschließend Kaffeepause mit Imbiss
17:00 Uhr Panel: Der Internationale Aktionsplan über das Altern, MIPAA
(Madrid 2002) wird überprüft: Der zu erwartende Umsetzungsbericht und die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der regionalen UN-Vorbereitungskonferenz 2017 und am 3. globalen UN- Überprüfungsprozess der MIPAA 2018
Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Dr. Heidrun Mollenkopf, BAGSO

Diskussion

18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Programm zum Download
Mehr Informationen auf der Webseite des Deutschen Frauenrings

Veranstaltungsort
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Raum AE 09 (barrierefrei)
Glinkastraße 24 | 10117 Berlin

Veranstalter
Deutscher Frauenring
Brandenburgische Straße 22 | 10707 Berlin
Tel 030 887184-93 | Fax -94

07.-08. Oktober 2016, Oberhausen: „Wir sind da! Kinder aus Krisenregionen. Eine Herausforderung für unsere Gesellschaft“ Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind

Angesichts der großen Zahl der aus Not und Verzweiflung mit ihren Eltern aus Krisenregionen nach Deutschland geflohenen Kinder soll erörtert werden, wie diese Kinder vor allem in den ersten etwa sechs Lebensjahren bestmöglich aufgefangen und unterstützt werden können und welche Konzepte für Bildung und Integration erfolgreich sind.

Außerdem soll diskutiert werden, wie effektive Kinderschutzkonzepte aussehen sollten, was Fachkräfte bei Anzeichen für gesundheitliche Belastungen wie zum Beispiel Traumatisierungen tun können und wo Träger, staatliche Institutionen und die Politik gefordert sind.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte u. a. in Kindertageseinrichtungen, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema Interessierte.

Veranstaltungsflyer zum Download

Bitte melden Sie sich bis zum 05. September 2016 unter dem Anmeldelink an.

Teilnahmegebühr
Tagungsbeitrag (inkl. Tagungsgetränke und Tagungsunterlagen) 70,- €
Abendveranstaltung (Führung und Buffet) 30,- €

Tagungsort
Rheinisches Industriemuseum
Hansastraße 20 | 46049 Oberhausen

Fragen zur Anmeldung
Gabriele Weier, Melanie Hahn
Tel.: 0221 / 809-40 16 oder -40 17 | Fax: -40 66 | fobi-jugend@lvr.de

Veranstalter
Deutsche Liga für das Kind
Charlottenstraße 65 | 10117 Berlin
Tel.: 030/28 59 99-70 | Fax: -71 | post@liga-kind.de

06. Oktober 2016, Berlin: „Wohnen mit Aussicht! – Aktuelle Nöte, praktische Lösungen, politische Optionen“ Fachtagung des Paritätischen Gesamtverbands

Das Thema bezahlbarer und sozialverträglicher Wohnraum wird intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert. Für viele Bevölkerungsgruppen stellt sich die Versorgung mit Wohnraum als große Herausforderung dar. Die kurzfristige Versorgung geflüchteter Menschen mit geeignetem Wohnraum sorgt für eine zusätzliche Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. Klar ist, dass massiv in den Ausbau des Sozialen Wohnungsbaus investiert werden muss. Aber wie lässt sich die Wohnungsnot auch kurzfristig bekämpfen? Welche Konzepte sind bereits vorhanden? Welche Mittel stehen zur Verfügung? Wer kann welchen Beitrag dazu leisten und welche Rolle kann die Politik bzw. können die freien Träger dabei spielen? In einem praxisorientierten, fachübergreifenden Austausch wollen wir die Aspekte Sozialer Wohnungsbau, Wohnraumsuche, Wohnraumsicherung und Nachbarschaften beleuchten und über mögliche Lösungen diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns diesen lösungsorientierten Prozess zu gestalten. Wir wollen mit Impulsvorträgen die aktuellen Sachstände aufzeigen, in Arbeitsforen nach praktischen Lösungen suchen und mit einem Expertinnen- und Expertenkreis die politischen Optionen erörtern.

Programm zum Download
Online-Anmeldung

Anmeldung & Teilnahmegebühr
Bitte melden Sie sich bis zum 18. September 2016 an.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,– € pro Person und beinhaltet Getränke während der Tagung sowie einen Mittagsimbiss.

Veranstaltungsort
GLS Campus Berlin
Kastanienallee 82 | 10435 Berlin

Veranstalter
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Straße 13-14 | 10178 Berlin
Rückfragen bitte an: Sabine Bösing | Tel.: 030 / 24 636-453 | inklusion@paritaet.org

05. Oktober 2016, Berlin: „Vielfalt und Wandel des Alters – Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS)“ Veranstaltung der BAGSO

Deutschland ist ein Land des langen Lebens. Das Älterwerden der Gesellschaft ist ein großer Erfolg. Mit dem Erfolg sind aber auch Fragen entstanden, die Gesellschaft und Politik beschäftigen. Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn mehr Menschen länger leben? Welche Konsequenzen sind aus dem demografischen Wandel zu ziehen? Wie lange planen Menschen, erwerbstätig zu sein? Wie wohnen Menschen in der zweiten Lebenshälfte? Und wie sieht es mit Partnerschaft und Familie aus? Wer vereinbart Erwerbsarbeit und Unterstützungsaufgaben? Um Antworten auf diese Fragen geben zu können, bedarf es einer soliden Wissensgrundlage.

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS), die wichtigste Langzeitstudie über das Älterwerden in Deutschland

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine bundesweit repräsentative Langzeitstudie mit Menschen, die 40 Jahre und älter sind. In den Jahren 1996, 2002, 2008 und 2014 wurden Personen im Alter zwischen 40 und 85 Jahren befragt, insgesamt haben bislang mehr als 20.000 Personen aus ganz Deutschland am DEAS teilgenommen. Die Förderung des DEAS erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Durchgeführt wird der DEAS vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin, das seit 40 Jahren Antworten auf Altersfragen gibt. Mit der Stichprobenziehung und Datenerhebung wurde das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in Bonn beauftragt. Auf der Veranstaltung werden zentrale Ergebnisse des DEAS zu verschiedenen Themen präsentiert und mit dem Publikum diskutiert.

Veranstalter sind das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO).

Programm zum Download
Online-Anmeldung

Tagungsort
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Die Akademie am Gendarmenmarkt
Markgrafenstraße 38 • 10117 Berlin
Telefon: 030 / 20 37-00 • Fax: -0600 • bbaw@bbaw.de

Kontakt
BAGSO e.V.
Thomas-Mann-Straße 2-4 · 53111 Bonn
E-Mail: deas@bagso.de · Fax: 02 28 / 24 99 93 – 20

28.-29. September 2016, Berlin: „Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe – Perspektiven“ Pflegekongress des Paritätischen Gesamtverbands

Der diesjährige Pflegekongress des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes greift ein Thema mit unmittelbarem Handlungsbedarf auf: Mit Blick auf die wachsende Interkulturalität in Deutschland entstehen neue Herausforderungen für Altenpflegeeinrichtungen, denn zum einen muss Pflege den Bedürfnissen aller Betroffenen gerecht werden, zum anderen arbeiten in Pflegeeinrichtungen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund. Die Flüchtlingskrise hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Beschäftigung ist ein wesentlicher Bestandteil der Integration. Pflegekräfte werden händeringend gesucht und so werden noch mehr Migrantinnen und Migranten eine Perspektive in Pflegeeinrichtungen finden. Pflege findet aber überwiegend nicht in Einrichtungen statt, sondern zu Hause. Das Wissen um die Situation pflegender Angehöriger mit Migrationshintergrund und deren Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen ist für viele Fragen der interkulturellen Öffnung der Altenpflege von großer Bedeutung. Die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten der Pflege bzw. die Quartiersarbeit bleibt ohne die Berücksichtigung interkultureller Fragestellungen unvollständig. Anhand von Beispielen werden Möglichkeiten und Ideen aufgezeigt, wie die Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in der Praxis umgesetzt und gelebt werden kann. Auch berichten Wissenschaftler, welche aktuellen Erkenntnisse es über die Interkulturelle Öffnung und das Einwanderungsland Deutschland gibt und welche Rolle die Freie Wohlfahrtspflege dabei einnimmt. Gelegenheit für Diskussionen und einen intensiven Austausch über die Interkulturelle Öffnung in der Altenhilfe und Pflege werden im Rahmen von Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten: Pflegeeinrichtungen, Kommunale Gestaltung/Quartier und pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund. Am ersten Tag stehen dabei Chancen und Herausforderungen anhand von  Praxisbeispielen, am zweiten Tag der Blickwinkel von der „Theorie zur Praxis“ im  Vordergrund. Den Abschluss des zweitägigen Kongresses bildet eine Diskussionsrunde von Repräsentanten des Bundes, aus der Forschung und aus Verbänden.

Programm zum Download

Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Tagungswerk Jerusalemkirche
Lindenstraße 85 | 10969 Berlin

Veranstalter
Der Paritätische Gesamtverband | Altenhilfe und Pflege
Oranienburger Straße 13-14 | 10178 Berlin
Telefon: 030/2 46 36-443 | E-Mail: altenhilfe(at)paritaet.org

26. September 2016, Fulda: „Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP – Chance und Herausforderung für die Kita“ Fachtagung der Karl Kübel Stiftung

Die Kita ist der Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung – das betrifft auch die vermehrte Aufnahme von Kindern aus Asylbewerberfamilien. Die derzeit steigenden Zahlen von Kindern aus Flüchtlingsfamilien stellen Kindertageseinrichtungen, Träger und Fachberatungen im pädagogischen Alltag vor besondere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

Die zugewanderten Kinder und ihre Familien haben oft traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, sie müssen den Verlust ihrer Existenz verkraften, eine neue Kultur verstehen und eine neue, fremde Sprache lernen. Kitas müssen sich auf kurzfristige Aufnahmen der Kinder einstellen und sich konzeptionell neu ausrichten.

Es stellen sich damit viele Fragen an die Praxis: Wie gestaltet sich eine Willkommenskultur und Partnerschaft mit den Eltern bei großen sprachlichen und kulturellen Unterschieden? Wie gestaltet sich der angemessene Umgang mit Kindern, die traumatisiert sind? Was kann eine pädagogische Fachkraft hier leisten?

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan, der inzwischen Grundlage der pädagogischen Arbeit vieler hessischer Einrichtungen ist, beinhaltet einen konsequenten inklusiven Ansatz und begrüßt die Vielfalt und Diversität als eine große Chance und Bereicherung für alle Kinder.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration bietet mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch und zur Information und richtet sich an Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Fachberatungen und Trägervertreter.

Veranstaltungsprogramm zum Download
Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Hochschule Fulda
Gebäude 20 | Saal N 010
Leipziger Straße 123 | 36037 Fulda

Veranstalter
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
Darmstädter Straße 100 | 64625 Bensheim
Email: Fluechtlingskinder-Regio-Fulda@kkstiftung.de