05. Juni 2026, Dresden: „Zwischen Beobachtung und Vermessung“, Dialogveranstaltung des Pestalozzi-Fröbel-Verbands

Kompetenzfeststellung bzw. -diagnostik im Übergang Kita–Schule: Professionelle Einschätzung, standardisierte Tests und ihre Grenzen

Der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule rückt aktuell erneut in den Fokus bildungspolitischer Diskussionen. Zunehmend wird nach fundierten Diagnostikverfahren und Instrumenten zur Kompetenzprofilerfassung gefragt, die die kindliche Entwicklungsstände am Übergang transparent machen sollen. Gleichzeitig steht die Praxis vor der Herausforderung, diesen Übergang chancengerecht zu gestalten und anschlussfähige Bildungsbiografien in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft zu fördern.

Vor diesem Hintergrund gewinnen kindzentrierte, stärkenorientierte Verfahren zur Erfassung und Dokumentation von Lern- und Entwicklungsprozessen an Bedeutung.

Mika ist ein solches Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren, das zentrale Entwicklungs- und Bildungsbereiche berücksichtigt – von Sprache und früher Literalität über mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen bis hin zu motorischer Entwicklung, Musik und dem biopsychosozialen Wohlbefinden. Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften in Kita und Schule eine fundierte Grundlage zu bieten, um Bildungsprozesse anschlussfähig, individuell und chancengerecht zu gestalten.

Im Rahmen der Veranstaltung wird das Verfahren Mika vor- und zur Diskussion gestellt. Neben Einblicken in Aufbau, Inhalte und Anwendung des Verfahrens werden auch empirische Erkenntnisse aus bisherigen Studien beleuchtet.

Gemeinsam wollen wir danach fragen, welche Potenziale und Herausforderungen mit solchen Übergangsdokumentationen verbunden sind – und inwiefern sie dazu beitragen können, unterschiedliche Lernvoraussetzungen frühzeitig sichtbar zu machen und Kinder auf ihrem Bildungsweg gezielt zu unterstützen.

Impulsvorträge:

  • Aktuelle Perspektive der Bildungspolitik Dr. Nicole Wolfram (RL), Staatsministerium für Kultus, Sachsen (angefragt)
  • Kompetenzprofil am Übergang – Das beste zweier Welten: MIKA Dr. Beatrice Rupprecht, TU Dresden

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, Wissenschaftler:innen, Träger von Kindertageseinrichtungen, Studierende sowie kommunale Bildungspolitiker:innen und bildungspolitisch Interessierte.

Termin: Freitag, 05. Juni 2026, von 09:00-12:00 Uhr
Adresse: TU Dresden, Münchner Straße 1, 01187 Dresden, Raum MS1 101 (Aula)

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Seite des Pestalozzi-Fröbel-Verbands.

28. Mai 2026, Dresden: „Gutes Wohnen für Alleinerziehende“, Landesregionalkonferenz von SHIA e. V.

12.00-18.00 Uhr ‒ Schützenplatz 14, Dresden
Ort: Gewerkschaftshaus Dresden (01067 Dresden)

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Landtagspräsidenten Alexander Dierks veranstaltet der Landesfamilienverband SHIA e.V. LV Sachsen im Rahmen des Landeskompetenzzentrums (LKAS) am 28. Mai 2026 eine Landesregionalkonferenz zum Thema ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Alltagsheld:innen, dem Bündnis ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘, sowie dem Landesfrauenrat und dem DGB Sachsen statt.

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die aktuelle Wohnsituation alleinerziehender Familien im Freistaat Sachsen. In themenspezifischen Workshops zu den Forderungen und Handlungsempfehlungen des Bündnisses ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘ sowie im fachlichen Austausch werden bestehende Herausforderungen und strukturelle Hindernisse analysiert und sichtbar gemacht.

Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren tragfähige, praxisnahe und zukunftsorientierte Lösungen zu vereinbaren, um die Wohn- und Lebensbedingungen alleinerziehender Familien nachhaltig zu verbessern.

Die Anmeldung ist bis zum 22.5. möglich unter https://shia.de/cockpit/newsletter/register_1.php?id_event=26.

Informationen zum Programm finden Sie unter: https://lkas.online/files/Programm_Konferenz_Gutes%20Wohnen%20f%C3%BCr%20Alleinerziehende_2026.pdf

4.-5. Mai 2026, Berlin: Deutsches Kita-Symposium 2026: „Gerechte Zugänge zur frühen Bildung, Betreuung und Erziehung“, Fachtagung des Paritätischen Gesamtverband

Unter dem Leitgedanken „Gerechte Zugänge zur frühen Bildung, Betreuung und Erziehung“ bringt das Deutsche Kita-Symposium am 4. und 5. Mai 2026 zentrale Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis zusammen.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Zugänge ins System der Kindertagesbetreuung gerechter gestaltet und bestehende Benachteiligungen wirksam abgebaut werden? 

Ziel der Veranstaltungist es

  • die Bedeutung des Zugangs zum Frühen Bildungssystem für Teilhabe und Armutsprävention hervorzuheben, 
  • Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und aufzuzeigen und 
  • den fachlichen Austausch zwischen Entscheidungsträger*innen aller Ebenen des Kita-Systems zu fördern. 

Wer ist eingeladen? 
Das 1. Kita-Symposium schafft einen Raum für den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteur*innen. Eingeladen sind daher alle relevanten Akteursgruppen, die für die Gestaltung von Zugängen zur Kindertagesbetreuung mitverantwortlich sind:  

  • Mitglieder des Bundestags, der Landtage und deren Mitarbeitende,  
  • Vertreter*innen aus Kommunen und von Kommunalen Spitzenverbänden 
  • Kita-Träger, Fachberater*innen, Verbände 
  • Gewerkschaften und Fachpraxis 
  • Wissenschaft und Forschung  

Die Teilnahme ist kostenpflichtig (92,00 €).  Bitte melden Sie sich mit der unten folgenden Anmeldemaske an (Eveeno). Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail mit der Rechnung. Nach Zahlungseingang erhalten Sie die Anmeldebestätigung. Im Buchungscenter (Link in der ersten Mail) können Sie ggf. stornieren.

Veranstalter*innen: 
Der Paritätische Gesamtverband | Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) | Auridis Stiftung | ver.di | BAG Bildung und Erziehung in der Kindheit in Kooperation mit weiteren Partner*innen aus Fachpraxis, Politik und Wissenschaft. 

Weitere Informationen und die Möglichkei zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Paritätischen Gesamtverband.

22. April, Online: „Gewalt. Prävention und Intervention“, Fachtagung, Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision (EkFul), Bundesgeschäftsstelle Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V.

Ein Jahr nach dem Gewalthilfegesetz laden wir Sie herzlich zu unserem Online-Fachtag ein, der sich dem Thema Gewalt als Realität naher Beziehungen widmet. Gemeinsam beleuchten wir die geschlechtsspezifischen Strukturmerkmale von Gewalt, richten den Blick auf den Kinderschutz im Kontext Häuslicher Gewalt und diskutieren Täterarbeit als wirksamen Beitrag zum Opferschutz.

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention in der Beratung, die Sie in unseren interaktiven Arbeitsgruppen vertiefen und direkt für Ihre eigene Arbeit nutzbar machen können.

Im Programm finden Sie den Tagungsablauf sowie weiterführende Informationen zu Vorträgen und Arbeitsgruppen – entdecken Sie die vielfältigen Impulse unseres Fachtags und wählen die für Sie relevanten Schwerpunkte aus.

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Die Veranstaltung findet Online statt.
Mittwoch, 22. April 2026, von 09:00 – 17:00 Uhr 

Mehr Informationen sowie das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung unter https://www.ekful.de/2026/03/04/online_ft_gewalt26/

17. April 2026, Vechta / online: „Chancenorientierte Kita-Platzvergabe und Onboarding von Eltern mit erschwertem Zugang“, Dialogveranstaltung des pfv

Wie können Kita-Plätze gerecht vergeben werden – besonders für Familien mit erschwertem Zugang zum Bildungssystem? Und wie gelingt ein guter Start in die Kita für Eltern, unabhängig von z.B. Sprache, Herkunft oder familiären Hintergrund?

Unsere Veranstaltung widmet sich der chancengerechten Platzvergabe und dem kultur- und armutssensiblen Onboarding von Familien. Im Fokus stehen praxisnahe Ansätze für eine faire, transparente Vergabe sowie bewährte Strategien der Elternarbeit. Gemeinsam mit Fachkräften, Trägern und kommunalen Vertreter:innen diskutieren wir, wie Zugangsbarrieren abgebaut und Partizipation gestärkt werden können.

In Anlehnung an Friedrich Fröbel verstehen wir frühkindliche Bildung als gemeinsame Aufgabe von Familie, Fachpraxis und Gesellschaft. Familie ist dabei der erste und wichtigste Bildungsort, in dem das Kind durch Beziehung, Spiel und Nachahmung seine Welt erschließt. Fröbel betonte die enge Verbindung zwischen Elternhaus und öffentlicher Erziehung und sah im Kindergarten einen Raum, der diesen Dialog bewusst stärkt. Familienbildung und eine dialogische Zusammenarbeit mit Eltern sind deshalb kein „zusätzliches Angebot“, sondern ein Kernauftrag frühpädagogischer Praxis.

Drei kurze Inputs sorgen für Einblicke und Anregungen, u.a. aus der Arbeit eines Familienzentrums sowie von Familienbegleiterinnen aus Osnabrück. Der Fokus liegt auf praxisnahen Ansätzen, fachlicher Diskussion und der Entwicklung von Handlungsoptionen, um Zugangsbarrieren abzubauen und Partizipation zu fördern.

Impulse:             

  • Strukturelle Armutsprävention in Barsinghausen – Die sozialraumorientierte Kita-Platzvergabe führt zu mehr Teilhabe! Réne Beck, Stadt Barsinghausen
  • Ohne Beziehung geht es nicht– Beziehung als Schlüssel zu Zugang. Karina Hooper und Karina Kosbab, Familienbegleiterinnen Stadt Osnabrück
  • Zugang, Vertrauen, Teilhabe: Familienzentren als Brücke zu Bildung. Sandra Köper-Jocksch, nifbe

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Die Veranstaltung findet hybrid statt.
FREITAG, 17. April 2026, von 09:00-12:00 Uhr

Adresse: Uni-Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta im R-Gebäude Raum R005/ digital

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Pestalozzi-Fröbel-Verbands.

12. März 2026, online: „Unterwegs mit Kind und Kegel: Klimagerechte Mobilität für Familien“, Gesprächsveranstaltung von eaf und FDK

12. März 2026, 11:00-12:30 Uhr, online

Gemeinsame Online-Gesprächsreihe von eaf und Familienbund 
Gutes Klima für Familien: Wie gestalten wir eine familiengerechte und soziale Klimawende?“ 

Als Einstieg in das Thema wird uns Nils Löster (Referent Verkehrspolitik, NABU) die Arbeit des „Bündnisses sozialverträgliche Mobilitätswende“ vorstellen und Alexander Kaas Elias (Sprecher für Bahn, ÖPNV und Multimodalität, VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.) ergänzt mit praktischen Impulsen und Ideen des VCD für klimagerechte Mobilität von Familien.

Wir möchte mit Ihnen und euch unter anderem folgende Fragen diskutieren:  

  • Wie sind Haushalte und Familien aktuell in Deutschland unterwegs? Und was muss sich beim Verkehr ändern?
  • Wie kann Familien die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel erleichtert werden und was macht insbesondere den ÖPNV für Familien attraktiv?
  • Welche unterschiedlichen Lösungen braucht es in Stadt und Land? Welchen Stellenwert wollen wir künftig dem Individualverkehr geben, auf den bisher viele Familien angewiesen sind?
  • Wie können Mobilität und familienrelevante Infrastruktur wie Schulen, Kitas, Wohnen, Arbeiten und Einkaufen zusammengedacht werden? 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf den Webseite der eaf.