Familie, Wohnen und kommunale Infrastruktur (2020 – 2021)

Die Wohnungsnot von Familien, vor allem ausgelöst durch schnell steigende Mieten und Immobilienpreise ist ein viel diskutiertes Thema. Zum einen geht es um wirtschaftliche und politische Maßnahmen zur Beseitigung von oder zum Umgang mit Wohnungsnot. Zum anderen bestimmt der Wohnort zunehmend über den sozialen Status und die gesellschaftliche Teilhabemöglichkeit. Die Verdrängung aus einzelnen Stadtvierteln kann für Familien besonders problematisch sein, da sie auf eine gewisse Infrastruktur angewiesen sind. Umgekehrt bleiben ältere Menschen häufig in ihren angestammten, aber ungeeigneten Wohnungen, weil ein Umzug und eine höhere Miete für eine kleinere Wohnung nicht finanzierbar sind. Zudem entstehen angesichts der zunehmenden Multilokalität von Familien neue Herausforderungen u.a. für die Mobilität und den Familienalltag.

Die erste Netzwerkversammlung zum Thema, bei der die Mitglieder das weitere Vorgehen in der Themenperiode festlegen werden, findet Anfang März 2020 statt.

Erstes Brainstorming zum Thema "Familie, Wohnen und kommunale Infrastruktur" bei der Netzwerkversammlung im Oktober 2019