24./25. September 2026, Vechta: „Bildungslandschaften als Gestaltungsaufgabe: Ganztag zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, Bundesfachtagung des pfv

Ab August 2026 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung – und das Bildungssystem steht vor einem historischen Wandel.

Zwei unterschiedliche Systeme, Schule und Kinder- und Jugendhilfe, begegnen sich mit einem gemeinsamen Auftrag: Bildung, Betreuung und Erziehung neu zu verbinden. Der Ganztag wird damit zu einem pädagogischen Raum, der das Aufwachsen von Kindern prägt und neue Perspektiven eröffnet. Es gilt einen Ort zu schaffen, an dem Kinder wie Erwachsene gerne leben und lernen.

Die Bundesfachtagung bringt Fachkräfte aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zusammen, um über pädagogische Qualität, kindgerechte Bildungsräume und ein gelingendes Aufwachsen im Wandel zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie den Ganztag der Zukunft mit! 

Veranstaltungsort: Universität Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta

Termin: Donnerstag, 24. bis Freitag, 25. September 2026

Die Bundesfachtagung des pfv erfolgt in Kooperation mit der Universität Vechta.

Weitere Informationen und Anmeldung (demnächst) auf https://pfv.info/24-25-09-2026-bundesfachtagung-in-vechta/

Zum Save-the-Date: https://pfv.info/wp-content/uploads/2026/04/Vorankuendigung-BFT-Vechta.pdf

Die Anmeldung zur Tagung wird voraussichtlich ab Anfang/Mitte Mai 2025 möglich sein.

Bei einem unverbindlichen Eintrag in die Vormerkliste werden Sie direkt bei Freischaltung der Anmeldung informiert:
https://pfv.info/veranstaltungen/bundesfachtagung/vormerkliste-bundesfachtagung-2026/

 

9. Juni 2026, Berlin, Präsenz: „Vereinbarkeit gestalten – Fachkräfte sichern“, Familienpolitische Fachtagung, DGB-Bundesvorstand

Familienpolitische Fachtagung DGB-Projekt „Vereinbarkeit gestalten“ & DGB-Bundesvorstand
Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind ein zentraler Faktor für die Fachkräftesicherung. Gleichzeitig stehen viele Beschäftigte mit Sorgeverantwortung weiterhin vor großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben den familienpolitischen Rahmenbedingungen stehen die sozialpartnerschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt unserer Fachtagung.
Vor diesem Hintergrund diskutieren wir gemeinsam mit der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien und der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Elke Hannack – ergänzt durch wissenschaftlichen Input von Dr. David Juncke (Prognos) sowie Einblicke aus der betrieblichen Praxis – neue Möglichkeiten der Gestaltung einer familiengerechten Arbeitswelt im Kontext der Fachkräftesicherung.

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Die Veranstaltung findet in Präsenz statt: 
Diestag, 09. Juni, von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr,

Adresse: DGB-Bundesvorstand, Keithstraße 1, 10787 Berlin

Weitere Information sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
DGB Fachtagung | Vereinbarkeit gestalten 

05. Juni 2026, Dresden: „Zwischen Beobachtung und Vermessung“, Dialogveranstaltung des Pestalozzi-Fröbel-Verbands

Kompetenzfeststellung bzw. -diagnostik im Übergang Kita–Schule: Professionelle Einschätzung, standardisierte Tests und ihre Grenzen

Der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule rückt aktuell erneut in den Fokus bildungspolitischer Diskussionen. Zunehmend wird nach fundierten Diagnostikverfahren und Instrumenten zur Kompetenzprofilerfassung gefragt, die die kindliche Entwicklungsstände am Übergang transparent machen sollen. Gleichzeitig steht die Praxis vor der Herausforderung, diesen Übergang chancengerecht zu gestalten und anschlussfähige Bildungsbiografien in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft zu fördern.

Vor diesem Hintergrund gewinnen kindzentrierte, stärkenorientierte Verfahren zur Erfassung und Dokumentation von Lern- und Entwicklungsprozessen an Bedeutung.

Mika ist ein solches Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren, das zentrale Entwicklungs- und Bildungsbereiche berücksichtigt – von Sprache und früher Literalität über mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen bis hin zu motorischer Entwicklung, Musik und dem biopsychosozialen Wohlbefinden. Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften in Kita und Schule eine fundierte Grundlage zu bieten, um Bildungsprozesse anschlussfähig, individuell und chancengerecht zu gestalten.

Im Rahmen der Veranstaltung wird das Verfahren Mika vor- und zur Diskussion gestellt. Neben Einblicken in Aufbau, Inhalte und Anwendung des Verfahrens werden auch empirische Erkenntnisse aus bisherigen Studien beleuchtet.

Gemeinsam wollen wir danach fragen, welche Potenziale und Herausforderungen mit solchen Übergangsdokumentationen verbunden sind – und inwiefern sie dazu beitragen können, unterschiedliche Lernvoraussetzungen frühzeitig sichtbar zu machen und Kinder auf ihrem Bildungsweg gezielt zu unterstützen.

Impulsvorträge:

  • Aktuelle Perspektive der Bildungspolitik Dr. Nicole Wolfram (RL), Staatsministerium für Kultus, Sachsen (angefragt)
  • Kompetenzprofil am Übergang – Das beste zweier Welten: MIKA Dr. Beatrice Rupprecht, TU Dresden

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, Wissenschaftler:innen, Träger von Kindertageseinrichtungen, Studierende sowie kommunale Bildungspolitiker:innen und bildungspolitisch Interessierte.

Termin: Freitag, 05. Juni 2026, von 09:00-12:00 Uhr
Adresse: TU Dresden, Münchner Straße 1, 01187 Dresden, Raum MS1 101 (Aula)

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Seite des Pestalozzi-Fröbel-Verbands.

28. Mai 2026, Dresden: „Gutes Wohnen für Alleinerziehende“, Landesregionalkonferenz von SHIA e. V.

12.00-18.00 Uhr ‒ Schützenplatz 14, Dresden
Ort: Gewerkschaftshaus Dresden (01067 Dresden)

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Landtagspräsidenten Alexander Dierks veranstaltet der Landesfamilienverband SHIA e.V. LV Sachsen im Rahmen des Landeskompetenzzentrums (LKAS) am 28. Mai 2026 eine Landesregionalkonferenz zum Thema ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Alltagsheld:innen, dem Bündnis ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘, sowie dem Landesfrauenrat und dem DGB Sachsen statt.

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die aktuelle Wohnsituation alleinerziehender Familien im Freistaat Sachsen. In themenspezifischen Workshops zu den Forderungen und Handlungsempfehlungen des Bündnisses ‚Gutes Wohnen für Alleinerziehende‘ sowie im fachlichen Austausch werden bestehende Herausforderungen und strukturelle Hindernisse analysiert und sichtbar gemacht.

Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren tragfähige, praxisnahe und zukunftsorientierte Lösungen zu vereinbaren, um die Wohn- und Lebensbedingungen alleinerziehender Familien nachhaltig zu verbessern.

Die Anmeldung ist bis zum 22.5. möglich unter https://shia.de/cockpit/newsletter/register_1.php?id_event=26.

Informationen zum Programm finden Sie unter: https://lkas.online/files/Programm_Konferenz_Gutes%20Wohnen%20f%C3%BCr%20Alleinerziehende_2026.pdf