4. November 2025, Berlin: Netzwerktreffen des Bundesforums Familie „Mit Blick auf die Zukunft“: Generationengerechtigkeit in der sozial-ökologischen Transformation

10:30-16:00 Uhr | Ankommen und Begrüßungskaffee ab 10:00 Uhr
Hotel Grenzfall, Ackerstr. 136, 13355 Berlin

Das diesjährige Netzwerktreffen des Bundesforums Familie steht an der Schwelle zwischen Rückschau und Ausblick. Zum Ende der Themenperiode „Familien und Klima“ wollen wir Bilanz ziehen über die Impulse, Diskussionen und Ergebnisse der Arbeit der letzten zwei Jahre. Gleichzeitig richten wir den Blick in die Zukunft: Mit einem Vortrag zur Generationengerechtigkeit im Klimawandel nimmt Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel Bezug auf die Ergebnisse der Themenperiode und gibt Impulse für die abschließende Diskussion. Dabei wollen wir Schlussfolgerungen darüber ziehen, wie Familien in der Klimatransformation gestärkt werden können und welche Stellung dabei die Belange der kommenden Generationen haben. Zum Abschluss der Themenperiode wollen wir diskutieren, wo die Arbeit des Bundesforums Familie zum Thema „Familien und Klima“ ein Wegweiser sein kann, und wo noch weitergedacht werden kann.

Im Anschluss an den thematischen Abschluss findet die Wahl des neuen Beirats des Bundesforums Familie statt sowie am Nachmittag die Wahl des Schwerpunkts der neuen Themenperiode 2026/2027.

Da die Entscheidungen auf Grundlage der Diskussionen auf der Veranstaltung getroffen werden sollen, finden die Stimmabgaben wie auch in den letzten Jahren persönlich und in Präsenz während des Netzwerktreffens statt. Eine Person pro Mitgliedsorganisation ist stimmberechtigt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen vorbehalten. Bitte melden Sie sich bis zum 31.10.2025 über das untenstehende Anmeldeformular an.

Anreise

Wenn Sie nach Berlin zur Veranstaltung anreisen, bemühen wir uns, Sie bei den Reisekosten zu unterstützen. Damit wir die Möglichkeiten dafür besser abschätzen können, geben Sie bitte bereits möglichst frühzeitig im Anmeldeformular Ihre ungefähren Reisekosten an. Sollten Sie ein Hotelzimmer benötigen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Bitte denken Sie daran, dass wir hinsichtlich der Reisekosten teilweise recht spezielle Vorschriften beachten müssen, die sich aus unserer Zuwendungsbewilligung ergeben und gegebenenfalls auch vom Bundesreisekostengesetz abweichen.
Merkblatt Reisekosten
Hinweise zur Anreise zum Hotel Grenzfall
Hinweise zur barrierefreien Anreise

Ablauf

Programm zum Download

10:00-10:30 Ankommen und Begrüßungskaffee
10:30-10:40 Begrüßung
10:40-12:00 Inhaltlicher Abschluss der Themenperiode mit Vortrag und Diskussion
12:00-13:00 Wahl der neuen Beiratsmitglieder
13:00-13:45 Mittagsimbiss
13:45-15:15 Vorstellung und Diskussion der Themenvorschläge für den Schwerpunkt 2026/2027
15:15-15:30 Kaffeepause
15:30-16:00 Abstimmung mit Klebepunkten, Auswertung und Verkündung des Ergebnisses
16:00 Ende der Veranstaltung

Anmeldung

10. September 2025, online: Impulsworkshop „Who cares? Gender, Care und Klimaschutz in der Familie“

14:00-16:00, online via Zoom

Klimaschutz wird als Variante der Sorgearbeit – Sorge um „die Natur“ oder „die Welt“ – mit Weiblichkeit verknüpft. Auf der anderen Seite steht „Petromaskulinität“, also die Verknüpfung von Männlichkeitsbildern mit einem Festhalten an fossilen Energien, fleischhaltiger Ernährung und der grundsätzlichen Skepsis bis Abwehr von Klimaschutzmaßnahmen. Mehrere Studien stellen diesen Zusammenhang von klimarelevantem Handeln und Geschlechterrollen dar. Dazu kommen geschlechterspezifische Unterschiede im CO2-Verbrauch, die sich auf die Organisation des Familien- und Arbeitsalltags zurückführen lassen, z.B. beim Punkt Mobilität (wer pendelt, wer nutzt eher den ÖPNV, wer fährt die Kinder etc.). Die Effekte geben zu denken und werfen die Frage auf: Lässt sich eine nachhaltigere Familienpolitik und eine familienfreundlichere Klimapolitik gestalten, wenn diese Zusammenhänge verstanden werden? Wir freuen uns auf einen Input von der Klimapolitik- und Gender-Expertin Gotelind Alber, Kommentare von Dr. Dag Schölper (Geschäftsführer Bundesforum Männer) und Monika von Palubicki (Sonderbeauftragte für das Politikfeld Klimaschutz, Deutscher Frauenrat) und eine gemeinsame Diskussion!

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenlos und Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen vorbehalten. Bitte melden Sie sich bis zum 9. September 2025, 10:00 an. Die Einwahldaten bekommen Teilnehmende am Tag vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt.

30. April 2025, online: Impulsworkshop „Klimaschutz auf kommunaler Ebene für und mit Familien – Teil 2: Partizipation“

Das Erreichen des nationalen Klimaziels der Treibhausgasneutralität bis 2045 erfordert ambitioniertes Handeln auf allen Ebenen. Die Kommunen, Städte und Landkreise spielen bei der Bewältigung dieser Mammutaufgabe eine große Rolle: „think globally, act locally“. Dafür relevante Handlungsbereiche sind insbesondere Wohnen und Mobilität, Energie und Ernährung – also Bereiche, die zentral für die Gestaltung des Lebensalltags von Familien sind.

Klimaschutz auf kommunaler Ebene findet also sowohl für als auch mit Familien statt. Wie sehen Ansätze aus, die Familien explizit mitdenken? Wo sind Handlungsfelder, wo sich Interessen von Familien und klimapolitische Ziele mutmaßlich entgegenstehen und wie wären diese verschiedenen Interessenslagen zu bearbeiten? Wie lässt sich familien- und klimafreundliche Infrastruktur organisieren?

In zwei Online-Veranstaltungen wird je ein Aspekt des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene für und mit Familien hervorgehoben: 1. Finanzierung (18. März 2025) und 2. Beteiligung (30. April 2025).

Teil 2 | 30. April 2025, 10:00-12:00 | online via zoom
Wie kann kommunaler Klimaschutz für und mit Familien partizipativ gestaltet werden?

Akzeptanz und Passgenauigkeit von Klimaschutzmaßahmen sind sehr wichtig für deren Wirkung. In der Online-Veranstaltung beschäftigen wir uns mit der Frage, wie eine demokratische Beteiligung von Familien, Kindern und jungen Menschen bei der Gestaltung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf kommunaler Ebene aussehen kann.

Wir freuen uns auf Input und Diskussion mit folgenden Referent*innen:

Die Veranstaltung ist kostenlos und Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen vorbehalten. Bitte melden Sie sich bis zum 29. April, 10:00 an. Die Einwahldaten bekommen Teilnehmende am Tag vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt.

Nachgespräch am 06.05.2025 | 12:00-13:00 | online via zoom
Sie möchten über das Thema kommunaler Klimaschutz für und mit Familien weiter diskutieren? In einem informellen Nachgespräch zu beiden Workshops wollen wir mit etwas Abstand gemeinsam weiter über das Thema nachdenken. Ihren Teilnahmewunsch können Sie unten im Anmeldeformular angeben.

Anmeldung

18. März 2025, online: Impulsworkshop „Klimaschutz auf kommunaler Ebene für und mit Familien – 1. Finanzierung“

Das Erreichen des nationalen Klimaziels der Treibhausgasneutralität bis 2045 erfordert ambitioniertes Handeln auf allen Ebenen. Die Kommunen, Städte und Landkreise spielen bei der Bewältigung dieser Mammutaufgabe eine große Rolle: „think globally, act locally“. Dafür relevante Handlungsbereiche sind insbesondere Wohnen und Mobilität, Energie und Ernährung – also Bereiche, die zentral für die Gestaltung des Lebensalltags von Familien sind.

Klimaschutz auf kommunaler Ebene findet also sowohl für als auch mit Familien statt. Wie sehen Ansätze aus, die Familien explizit mitdenken? Wo sind Handlungsfelder, wo sich Interessen von Familien und klimapolitische Ziele mutmaßlich entgegenstehen und wie wären diese verschiedenen Interessenslagen zu bearbeiten? Wie lässt sich familien- und klimafreundliche Infrastruktur organisieren?

In zwei Online-Veranstaltungen wird je ein Aspekt des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene für und mit Familien hervorgehoben: 1. Finanzierung (18. März 2025) und 2. Beteiligung (30. April 2025).

Teil 1 | 18. März 2025, 10:00-11:30:
Wie kann kommunaler Klimaschutz für und mit Familien finanziert werden?

Die Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung kostet Geld, das in den Kommunen nicht unbedingt vorhanden ist. Der Klimakrise sind knappe Haushaltskassen jedoch egal. Welche finanzpolitischen Instrumente können dafür sorgen, dass eine effektive lokale Klimasteuerung auf kommunaler Ebene überhaupt möglich ist?

Jonas Müller, wird uns Einblicke geben, wie das Projekt Bürgerforum Energiewende Hessen Kommunen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und Erneuerbaren Energien berät. Welche Rolle können Bürger*innen bei der Finanzierung spielen? Wie können größere kommunale Infrastrukturprojekte ökonomische, ökologische und familienpolitische Belange verknüpfen?

Dr. Henrik Scheller vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik) wird uns mit der Machbarkeitsstudie „Gemeinschaftsaufgabe kommunaler Klimaschutz“ eine Finanzierungsalternative vorstellen, die kommunale Haushalte langfristig bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen vorbehalten. Bitte melden Sie sich bis zum 17. März, 10:00 an. Die Einwahldaten bekommen Teilnehmende am Tag vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt.