25. September 2020, online: „Eine Kindergrundsicherung für Alleinerziehende – die Schnittstelle zum Unterhaltsrecht ausgestalten“ Fachtagung des VAMV

Die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen bestätigt: Eine armutsfeste Kindergrundsicherung ist dringend gefragt. Die Idee ist ansteckend, inzwischen existieren in der politischen Diskussion eine Reihe von Modellen. Sie alle eint das Ziel, insbesondere Familien mit kleineren Einkommen und Alleinerziehende stärker zu unterstützen. Eine armutsfeste Kindergrundsicherung für Einelternfamilien steht und fällt an der Schnittstelle zum Unterhaltsrecht, hier sind jedoch nach wie vor viele Fragen offen: Wie können die Barunterhaltspflicht des anderen Elternteils und das häufige Problem nicht gezahlten Kindesunterhalts bei der Ermittlung der Leistungshöhe angemessen berücksichtigt werden? Auf Grundlage welcher Einkommen kann vor diesem Hintergrund bei getrennten Eltern die Höhe der Kindergrundsicherung ermittelt werden? Welche Rolle kann der Unterhaltsvorschuss im Gefüge von Kindergrundsicherung, Unterhaltszahlungen und Existenzsicherung spielen? Mit unserer digitalen Fachtagung möchten wir deshalb fachliche Anregungen für die Ausgestaltung einer Kindergrundsicherung im Zusammenspiel mit dem Unterhaltsrecht geben. Dafür wird Prof. Anne Lenze aus unterhaltsrechtlicher Sicht einen eigenen Lösungsvorschlag für die Ausgestaltung der Schnittstelle zwischen Kindergrundsicherung und Unterhaltsrecht vorstellen. Im Anschluss zeigt Prof. Holger Bonin, welche Auswirkungen unterschiedliche Ausgestaltungsoptionen einer Kindergrundsicherung an der Schnittstelle zum Unterhaltsrecht auf das verfügbare Einkommen in Einelternfamilien haben können.

Die Tagung richtet sich an Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Verbänden, Vertreter*innen des VAMV und Interessierte.

Programm auf der Webseite des VAMV

19. September 2020, Augsburg: „Verfassungskultur in einer vielfältigen Gesellschaft“ Fachtag des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats

Die Debatten über eine „deutsche Leitkultur“ sind fast zwei Jahrzehnte alt. Dennoch gibt es sie immer wieder. Dabei reicht nur ein Blick in die Gesellschaft, um zu merken, wie realitätsfern diese Vorstellung ist. Deutschland ist ein Einwanderungsland, unsere Gesellschaft ist vielfältig ─ und das nicht erst seit gestern.

Ja, es braucht einen gemeinsamen Nenner, der in unserer vielfältigen, modernen Gesellschaft Identität stiftet und Zusammenhalt stärkt. Was also ist dieser Nenner? So viel vorab: gewiss keine homogene deutsche Leitkultur. Wir brauchen einen gemeinsamen Wertekanon, auf dem unsere Vielfältigkeit wachsen und blühen kann. Was das friedliche Miteinander möglich macht und uns alle eint, ist ebenso simpel wie beeindruckend: die Verfassungskultur – Garant und Kompass für ein Miteinander in Vielfalt, Würde und Freiheit. Die Auslegung dieser Werte, ist unabhängig von Herkunft oder Kultur! Sie garantieren den Schutz und fördern die Gleichberechtigung aller Individuen. Sie bezeichnen gleichwohl einen politischen Rahmen für diskriminierungsfreie Aushandlungsprozesse von Kompromissen und gesellschaftlichen Spannungen. Sie sind weder von statischer Natur noch ein Selbstläufer. Wie die Demokratie, müssen diese Werte jeden Tag neu erkämpf und mit Leben gefüllt werden.

Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) widmet seine Fachtagung der 70 Jahre alten Errungenschaft, dem Grundgesetz und dem verfassungsmäßigen Leitbild. Dieses Leitbild setzt sich aus verschiedenen Grundwerten zu einem wertvollen Ganzen zusammen: Gelebte demokratische Streitkultur, Verantwortungs- und Teilhabekultur für unsere Gesellschaft und über ihre Grenzen hinweg. Basierend darauf gilt es, eine Kultur des Zusammenlebens zu erarbeiten und Missstände, wie bspw. institutionelle Diskriminierung(en), Rassismus und Ausgrenzung zu bekämpfen. Die Tagung soll dazu beitragen, diese abstrakte Idee einer verfassungsmäßigen kollektiven Identität mit konkreten Visionen auszustatten.

16.-17. September 2020, Bonn: „Ein Wunschkind – um welchen Preis? Ethische Fragen an die Reproduktionsmedizin“ Jahrestagung der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie

Die allermeisten Paare wünschen sich mindestens ein Kind, besser zwei. Bleibt der Kinderwunsch unerfüllt, verspricht die Reproduktionsmedizin oft als letzter Ausweg Abhilfe. Deren Möglichkeiten, Angebote und Verfahren haben sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich erweitert. Zunehmend wird dabei auf dritte Personen und deren „Zellmaterial“ zurückgegriffen. Doch diese Entwicklungen werfen zunehmend ethische und rechtliche Fragen auf. Geschürt durch den technischen Fortschritt, die mediale Berichterstattung und sogenannte „Kinderwunschmessen“ wachsen die Nachfrage und der Druck, auch die in Deutschland zugelassenen reproduktionsmedizinischen Verfahren auszuweiten.

Machbarkeitsversprechen und die Möglichkeiten genetischer Selektion schüren gleichermaßen Hoffnungen und Ängste. Das Auseinanderfallen von genetischer und rechtlicher Elternschaft fordert die tradierten Normen von Familie und Elterndasein heraus. Zusätzlich befördern wachsende kommerzielle Interessen den Einzug von Herstellungs- und Produktlogiken in die Reproduktionsmedizin, mit Folgen für alle Beteiligten.

Die Tagung will daher ergründen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit den Chancen und Risiken der Reproduktionsmedizin aussehen kann. Wo stößt die individuelle reproduktive Freiheit an ihre Grenzen? Wie lassen sich das Wohl und die Rechte von Kindern und beteiligten Dritten besser berücksichtigen? Was bedeuten die neuen reproduktiven Möglichkeiten für die Emanzipation? Gibt es ein Recht auf ein Kind? Und welche Reformen sind nötig? Wir freuen uns darauf, diese und weitere Fragen gemeinsam mit Ihnen zu diskutieren!

Mehr Informationen auf der Website der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie

16. September 2020, online: „Jetzt reden wir!? Hoffnungsträger oder Risikogruppe?“ Fach-Online-Seminar der DEAE

Seit Beginn der Pandemie wird viel über die „Risikogruppe“ gesprochen, aber nicht mit der „Risikogruppe“.  Durch die Bezeichnung „Risikogruppe“ fühlen sich viele ältere Menschen degradiert: als alt, schwach und schutzbedürftig reduziert.

Welche Auswirkungen haben diese negativen Altersbilder auf die Älteren und unser Zusammenleben von Jung und Alt?  Welche Veränderungen nehmen wir seit Beginn der Pandemie bei uns und bei den uns anvertrauten älteren Menschen in unserer beruflichen Praxis wahr? Wie können wir als Multiplikator*innen in unserer Arbeit mit Älteren der Gefahr der zunehmenden Stigmatisierung von älteren Menschen als „Risikogruppe“ entgegenwirken?

Das  Fach-Online-Seminar der DEAE Fachgruppe Bildung im Alter greift diese und andere Fragen auf und lädt Multiplikator*innen in Bildung, Pflege, Geragogik und Interessierte zu einem Austausch ein.

Mehr Informationen

11./12. September 2020, online: „Für eine feministische Zeitpolitik der GEW! Gewerkschaftliche Blicke auf Systemrelevanz und Sorgearbeit“ Fachkonferenz der GEW

Bei dieser Fachkonferenz kommt das Verhältnis zwischen Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit auf den Prüfstand. Diskutiert werden sollen gesellschaftliche Transformationsprozesse und die notwendige Aufwertung systemrelevanter Sorgeberufe in Bildung und Erziehung. In den sogenannten Frauenberufen vollzieht sich ein Wandel, auch weil die jüngere Generation neue Vorstellungen von Leben und Arbeiten, Geschlecht und Arbeit, geteilter Erziehungsarbeit sowie dem Verhältnis von Lohn- und Zeitpolitik hat. Die Fachkonferenz ist so gestaltet, dass sie neben Vorträgen viel Raum zum Austausch und zur fachlichen Vertiefung bietet.

Programm

Anmeldeformular

Mehr Informationen auf der Website der GEW

 

10. September 2020, online: „Alltagsrassismus – Schubladen und Nadelstiche“ Online-Diskussion des Hessischen Sozialministeriums

“Auf Wohnungsannoncen antworte ich nur mit dem “deutschen” Namen meiner Frau, sonst haben wir keine Chance.” Wenn Ihnen diese Erfahrung fremd ist, dann sollten Sie sich unbedingt den 10. September 2020, 18.30 Uhr vormerken. Und wenn es Ihnen bekannt vorkommt, dann schalten Sie auch ein. Wir sprechen miteinander und mit spannenden Expertinnen und Experten über Alltagsrassismus in Deutschland. Moderiert wird die Diskussion von Anne Chebu.

Wie zeigt sich Rassismus im Alltag, was bedeutet das für ein vielfältiges Hessen und warum geht er alle etwas an? All das sollen Themen einer Online-Diskussion sein, die das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit seinen Integrationsvertragspartnern, dem Hessischen Jugendring, dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, der Bildungsstätte Anne Frank und dem Deutschen Roten Kreuz, ausrichtet.

Unter dem Link https://youtu.be/El_4Bh40z6A können Sie die Diskussion live verfolgen und über Chat mitdiskutieren. Wir werden uns darum bemühen, die Chat-Beiträge in die Diskussion auf dem Podium einzuführen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung und unseren Podiumsteilnehmer*innen entnehmen Sie dem Einladungsflyer.

Mehr Informationen auf der Website des Hessischen Sozialministeriums

02. September 2020, online: „Ein guter Start ins Kita-Leben: Eingewöhnung in Kindertageseinrichtungen unter Bedingungen der Pandemie“ Online-Veranstaltung des Paritätischen

Zum Start des neuen Kita-Jahres steht für viele Kindertageseinrichtungen die Frage im Raum, wie die Eingewöhnung der Kinder unter den aktuellen Bedingungen gelingen kann. Welche Schutzmaßnahmen sind gegenüber den Kindern und Eltern notwendig? Wie kann trotz zahlreicher Vorschriften eine Willkommenskultur etabliert werden? Und wie wird gegebenenfalls der Ausfall von Personal kompensiert?

Diese und weitere Fragen wollen wir in der Veranstaltung unter Einbeziehung der Teilnehmenden erörtern.

Mit Katrin Macha, stellv. Direktorin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA) und Reimund Schröter, Referent für Kindertageseinrichtungen im Paritätischen Landesverband Thüringen

Anmeldung
Wenn Sie an dieser Online-Veranstaltung (mit Zoom) teilnehmen möchten, bitten wir Sie um formlose Anmeldung bis zum Donnerstag, 27. August 2020 an: kifa(at)paritaet.org. Gerne können Sie dabei bereits Fragen stellen oder Themen benennen, die Ihnen besonders wichtig sind. Dies erleichtert uns die Vorbereitung der Veranstaltung.

Die Einwahldaten werden am 1. September 2020 an die Teilnehmer*innen versendet. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Kontakt
Verantwortlich für inhaltliche Rückfragen: Niels Espenhorst, Referent für Kindertageseinrichtungen, Der Paritätische Gesamtverband, Tel.: 030 24636-445, E-Mail: kifa(at)paritaet.org

Verantwortlich für die Veranstaltungsorganisation: Mandy Gänsel, Der Paritätische Gesamtverband, Tel.: 030 24636-476, E-Mail: kifa(at)paritaet.org.

Mehr Informationen auf der Website des Paritätischen

29. Juni 2020, online: „Wissenschaft und Praxis im Austausch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe und ihre Adressat*innen“ Transferdialog-Webinar der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe

Der Austausch zwischen Forschung und Praxis ist in diesen turbulenten Zeiten von höherer Bedeutung denn je. Eine Plattform dafür bietet die AGJ mit ihrem Transferdialog-Webinar am 29.06.2020 (10-16 Uhr). In den Themenblöcken „Perspektiven von Kindern, Jugendlichen, Familien“, „Kindertagesbetreuung“ und „Kinder- und Jugendhilfe im Wandel“ werden hochaktuelle Studien zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe sowie auf deren Adressat*innen der Fachöffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam mit Vertreter*innen aus Praxis und Wissenschaft diskutiert. Das Webinar ist kostenfrei; die Anmeldung wird ab dem 17.06.2020 über www.agj.de möglich sein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Universität Münster statt.

Mehr Informationen auf der Website der AGJ

24. Juni 2020, online: „Corona und KiTa: Wie können Kinderperspektiven in der jetzigen Zeit ausreichend bedacht werden?“ Webinar der Bertelsmann Stiftung

Am 24. Juni 2020 von 16:00-17:00 Uhr gibt es unter dem Titel Corona und KiTa: Wie können Kinderperspektiven in der jetzigen Zeit ausreichend bedacht werden?“ eine Talkrunde mit

  • Dr. Iris Nentwig-Gesemann, Freie Universität Bozen
  • Anne Schultz-Brummer, Fachberaterin (SOAL e.V. Hamburg) und Mitglied im Fachkräfte Forum der Bertelsmann Stiftung
  • Iris von Scheve, KiTa-Leiterin (Berlin) und Fachkraft für Kinderperspektiven

Anmeldung hier

17. Juni 2020, online: „Fair Share – Gleichstellung in Zeiten von Corona“ Online-Expertinnengespräch des Deutschen Frauenrates

Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für 6 Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Vor diesem Hintergrund laden der Deutsche Frauenrat in Kooperation mit der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland zu einem Online-Expertinnengespräch am 17.6.20. Im Mittelpunkt steht die ambitionierte neue Gleichstellungsstrategie, die die EU-Kommission Anfang März vorlegte. Kurz danach ist Corona über uns hereingebrochen. Die Krise bürdet Frauen eine überproportionale Last auf; weltweit droht eine Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse. Daher ist es umso wichtiger, an den Zielen und dem Zeitplan für Gleichstellungspolitik festzuhalten. Was heißt das in Zeiten von Corona, und welche Maßstäbe kann die deutsche Ratspräsidentschaft hier setzen?

Der Deutsche Frauenrat Sie herzlich zu einem Online-Expertinnen-Gespräch mit Möglichkeit zur aktiven Teilnahme ein am Mittwoch, 17. Juni 2020, 14:30 – 15:45 Uhr

Als Keynote Speaker sind eingeladen:

Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung
Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Lisi Maier, stellv. Vorsitzende des Deutschen Frauenrats

Als Kommentatorinnen treten auf:

Maria Noichl, Europaabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)
Carlien Scheele, Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellung (EIGE)
Ana Sofia Fernandes, stellv. Vorsitzende der Europäischen Frauenlobby (EWL)

Moderatorin:
Dr. Claudia Neusüss, compassorange

Im Anschluss folgt eine Q&A-Runde. Es wird Englisch/Deutsch gedolmetscht.

Anmeldungen bitte bis Montag, 15.06.2020 hier.

Veranstaltungsflyer als PDF

Mehr Informationen auf der Website des Deutschen Frauenrates

03. März 2020, Berlin: „Qualität in der Kindertagesbetreuung: Rahmenbedingungen für eine gute Kita“ Fachtag des Paritätischen Gesamtverbands

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Paritätischen Trägern von Kindertageseinrichtungen, die wir auf dem Fachtag vorstellen, zeigen die Dringlichkeit des Themas: Eine Krise in der Kindertagesbetreuung ist vielerorts zu spüren. Es fehlen nicht nur Fachkräfte und Betreuungsplätze, es fehlt ebenso oft an auskömmlicher Finanzierung, angemessener Unterstützung und Begleitung von Trägern.

Die historisch gewachsenen Systeme werden den gegenwärtigen Anforderungen vielfach nicht mehr gerecht. Kindertagesbetreuung zu verbessern, kann nicht heißen, Details zu verbessern, sondern die Funktionsweise und Finanzierung des Gesamtsystems auf den Prüfstand zu stellen.

Auch das sogenannte Gute-Kita-Gesetz wird nicht zu guten Kitas führen. Entweder gab es sie schon vorher, oder es wird sie auch weiterhin nicht geben. Der Fachtag widmet sich der Frage, wie ein Umbau der Finanzierungs- und Steuerungssysteme gestalten werden muss, damit die Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Kindertagesbetreuung nachhaltig verbessert werden. Wie sollte sich der Bund dazu verhalten?

Die Veranstaltung ist kostenlos. Reise- und / oder Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Bitte melden Sie sich bis zum 14. Februar 2020 mit dem verlinkten Formular an. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine E-Mail, mit der Sie Ihre Anmeldung bestätigen müssen, und erst danach eine Anmeldebestätigung.

Mehr Informationen und Programm

Veranstaltungsort
Berliner Stadtmission
Zentrum am Hauptbahnhof
Lehrter Straße 68
10557 Berlin

Veranstalterin
Verantwortlich für inhaltliche Rückfragen: Niels Espenhorst, Referent für Kindertageseinrichtungen, Der Paritätische Gesamtverband, Tel.: 030 24636-445, E-Mail: kifa@paritaet.org

Verantwortlich für die Veranstaltungsorganisation: Mandy Gänsel, Der Paritätische Gesamtverband, Tel.: 030 24636-476, Telefax: 030 24636-140, E-Mail: kifa@paritaet.org

03. Juni 2020, online: „Die Bedarfe und Sorgen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise“ Webinar der Bertelsmann Stiftung

Die Corona-Krise zeigt besonders deutlich, vor welchen gesellschaftlichen Herausforderungen wir stehen, wenn es uns ernst damit ist, allen Kindern und Jugendlichen gutes Aufwachsen zu ermöglichen und ihr Recht auf Beteiligung, Bildung und Teilhabe einzulösen.

Am 3. Juni 2020 von 16:00-17:00 Uhr gibt es unter dem Titel „Die Bedarfe und Sorgen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise. Wer fragt danach? Wer nimmt sie ernst?“ eine Talkrunde mit

  • Prof. Dr. Sabine Andresen, Goethe Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Tanja Betz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Lea Leidig, JugendExpert*innenTeam der Bertelsmann Stiftung
  • Emily Sawatzki, JugendExpert*innenTeam der Bertelsmann Stiftung

Anmeldung hier

05. & 06. Dezember 2019, Frankfurt am Main: „Abu, Baba, Tata, Papa – Potentiale migrationssensibler Väterarbeit“ Fachtagung des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften

Männer mit Migrationsgeschichte werden selten als engagierte Väter wahrgenommen, obwohl sie in Kita, Schule oder Vereinen als solche präsent sind. Oft wird ihnen ein traditionalistisches Rollenverständnis unterstellt, ihre wahren Potentiale kaum berücksichtigt.

Es besteht Bedarf an migrationssensibler, diversitätsbewusster Väterarbeit. Passgenaue Angebote, Handlungsempfehlungen und Fortbildungen gibt es jedoch nur vereinzelt.
Die zweitägige Tagung macht auf die differenzierten Bedarfslagen und Lebenswirklichkeiten von Vätern mit Migrationsgeschichte aufmerksam und eröffnet Räume für die Reflexion eigener Perspektiven und Haltungen.

Programm und Anmeldung

Veranstaltungsort
Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt
Mainzer Landstraße 293 | 60326 Frankfurt am Main

Veranstalter
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Ludolfusstraße 2 – 4 | 60487 Frankfurt/M.

18. November 2019, Berlin: „Vom Wollen und Sollen. Selbstreflexive und vorurteilsbewusste Demokratieentwicklung in der Kindertagesbertreuung“ Fachtagung des AWO Bundesverbandes

Demokratie, das Erleben von Vielfalt und Partizipation sind Rechte von Kindern. Sie bieten Chancen zur aktiven Ausgestaltung und dem Erleben von Handhabbarkeit und Mitgestaltung aller. Eine wesentliche Erkenntnis des Projekts ist, dass es für die Umsetzung von demokratischen, partizipativen Prozessen in den Einrichtungen eine professionelle, d.h. offene, selbstreflexive und vorurteilsbewusste, Haltung der Fachkräfte sowie eines Wissens zu und Handlungsrepertoires für den Umgang mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie partizipativer Gestaltung der Praxis bedarf.

Auf der Fachtagung werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, sich über aktuelle Erfahrungen einer gelingenden selbstreflexiven und vorurteilsbewussten Demokratiebildung im Bereich Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege auszutauschen.

Die Veranstaltung wird durch Fachvorträge, Präsentation der wesentlichen Evaluationsergebnisse des Projekts + sowie aktive Beteiligung der Teilnehmenden gekennzeichnet sein.

Die Beteiligung der Teilnehmenden und das gemeinsame erarbeiten stehen hierbei im Fokus.

Mehr Informationen zu Programm und Anmeldung online.

Veranstaltungsort
WeiberWirtschaft
1. Hof, 2. Aufgang, 4. OG
Anklamer Straße 38 | 10115 Berlin

Veranstalter
Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.
Blücherstraße 62-63 | 10961 Berlin

Inhaltliche Informationen: Jannes Hesterberg
Projektleitung “Demokratie, das sind wir alle. Vielfalt, das sind wir alle.”
030/25309-410 | jannes.hesterberg@awo.org

Organisatorische Informationen: Mercedes von Kulessa
Veranstaltungsmanagement/Kommunikation
030/26309-144 | mercedes.kulessa@awo.org

13. November 2019, Berlin: „Residenzmodell, Wechselmodell & Co. – Familien in Trennung individuell beraten“ Fachtagung des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter

In der Fachwelt gibt es eine Diskussion um verschiedene Umgangsmodelle. Im Bundestag fand im Frühjahr 2019 eine Anhörung dazu statt. Kommt es zur Trennung, sind Familien gefordert, ihren eigenen Weg der Umgangsgestaltung zu finden. Die Tagung richtet sich an Multiplikator*innen und Berater*innen, die getrennte Eltern dabei unterstützen, den für sie individuell passenden Weg zwischen Residenzmodell, Wechselmodell und Co. zu finden. Auch für das Fachpublikum ist die Tagung von Interesse.

Nähere Informationen finden sich im Flyer. Anmeldung bitte beim VAMV Landesverband Berlin unter kontakt@vamv-berlin.de.

Veranstaltungsort
Botschaft für Kinder | Inklusionshotel Rossi
Lehrter Straße 66 | 10557 Berlin

Veranstalter
Verband alleinerziehender Mütter und Väter,
Bundesverband e.V. (VAMV)
Hasenheide 70 | 10967 Berlin
www.vamv.de

26. September 2019, Berlin: Fachtagung des Bundeselternnetzwerks

Fachtagung „Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit Eltern im interkulturellen Bildungskontext“

Wann: 26. September 2019, 9:30 bis 17:30

Wo: Refugio Berlin Lenaustraße 3-4 12047 Berlin

Was braucht es für eine gelingende und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen und Eltern im interkulturellen Kontext? Zwar wird die Bedeutung von Elternbeteiligung immer wieder hervorgehoben. Bislang fehlt es aber an einer umfassenden, längerfristigen Strategie zur Stärkung und Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit Eltern mit Einwanderungsgeschichte und deren Organisationen. Im Rahmen seiner diesjährigen Fachtagung will das Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) am 26. September 2019 erfolgreiche Wege einer interkulturellen Elternbeteiligung aufzeigen und die Möglichkeiten ihrer nachhaltigen Förderung ausloten. Die Fachtagung dient zugleich der Weiterentwicklung der Agenda und Strategieplanung des bbt.

Am Vorabend, am 25. September, findet unser feierlicher Jahresempfang im Rathaus Charlottenburg statt.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis 15. September unter: https://www.bundeselternnetzwerk.de/veranstaltungen.html

 

04. Juli 2019, Berlin: “Fragt uns – Kinder und Jugendliche ins Boot holen!”

Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt. Ihr Wissen ist unerlässlich, um gute Politik für Kinder und Jugendliche entwickeln zu können. Daher fordert das JugendExpertenTeam der Bertelsmann Stiftung: Fragt uns und holt uns endlich ins Boot!
Prof. Sabine Andresen hat im Rahmen der Studie Children’s Worlds+ Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland befragt. Die Ergebnisse der Studie werden auf dem Forum vorgestellt und mit jungen Menschen, Fachleuten und Politiker*innen diskutiert. Gemeinsam sollen daraus Ideen und Konzepte für eine systematische und kontinuierliche Bedarfserhebung für und mit Kindern und Jugendlichen entwickeln.

Für weitere Informationen: Forum “Fragt uns – Kinder und Jugendliche ins Boot holen!”

27. März 2019, Osnabrück: Fachtag Elternchance der eaf: Elternbegleitung: „Familien erreichen – Kinder stärken“

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 27. März 2019 von 10 – 16.30 Uhr findet unser Fachtag Elternchance: Elternbegleitung: „Familien erreichen – Kinder stärken“

in Osnabrück im Haus Ohrbeck in Georgsmarienhütte statt.

Thema des Fachtages:

„Geschlechtersensible Pädagogik“

Kinder und Jugendliche sollen aufwachsen und sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen entwickeln können, ohne dabei von Genderzuschreibungen behindert zu werden. (Dr. Claudia Wallner)

Eröffnungsvortrag von Dr. Claudia Wallner:

“Was früh beginnt: Folgen geschlechtsspezifischer Erziehung für das Aufwachsen von Kindern“

Workshops:

I: Die neuen Medien – Eva Moldenhauer

II: Typisch Junge? Typisch Mädchen? – Ina Schoen

III: Kitas geschlechtersensibel gestalten – Dr. Claudia Wallner

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Familienbildung, Familienzentren, Jugendamt, Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, genauso wie an ausgebildete Elternbegleiter*innen.

Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ werden wir über Ziele und Möglichkeiten der Weiterqualifizierung zum/zur Elternbegleiter*in informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.eaf-bund.de/familienbildung/veranstaltungen/kalender/detail/e/fachtag_elternchance_elternbegleitung_familien_erreichen_kinder_staerken

Anmeldung per Mail, Scan oder Fax an tesch@eaf-bund.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Herzliche Grüße von

Gisela Tesch

Koordinatorin für das Projekt „Elternchance II “

19. März 2019, Berlin: Fachtag “Alltagsrassismus” der eaf

liebe Kolleginnen und Kollegen!

Hiermit laden wir Sie recht herzlich zu unserem *Fachtag „Alltagsrassismus – Was verbirgt sich dahinter?“ am 19. März* ein.

Das Programm mit dem Anmeldungsformular finden Sie im Anhang und auf unserer Homepage.

https://www.eaf-bund.de/documents/Familienbildung/Flyer/190319_Alltagsrassismus_Berlin_final.pdf

Gerne können Sie diese E-Mail an Interessierte weiterleiten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie zu unserer Veranstaltung in Berlin begrüßen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Stephan