13. Dezember 2017, Stuttgart: „Vielfaltskompetenz in der Beratung“ Fachtag der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung in Zusammenarbeit mit der Diakonie Württemberg

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Einwanderungsgesellschaft. Daher gehören interkulturelle Begegnungen zum Alltag in psychologischen Beratungsstellen, in Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und in der sozialen Beratung. Seien es Ratsuchende mit Migrationshintergrund,die schon seit Generationen hier leben, oder auch neu Zugewanderte, zum Beispiel aus der EU oder auch geflüchtete Menschen. Unterschiedliche Erfahrungen, im Erleben und im Miteinander fordern sowohl die Ratsuchenden als auch die Beratenden heraus. Oftmals fühlen sich Beraterinnen und Berater unsicher, wie sie in bestimmten Situationen agieren sollen. Die Fachtagung will daher der Frage nachgehen, welche Auswirkungen unterschiedliche Erfahrungen auf die Beratungsbeziehung haben? Wie können sie in der Beratung „nutzbar“ gemacht werden?

Dazu sollen praxisnahe Konzepte einer migrations- und kultursensiblen Beratung vorgestellt werden. Die verschiedenen Arbeitsgruppen bieten die Gelegenheit, eigene Haltungen und (Vor-)Urteile zu hin- terfragen und interkulturelle Kompetenzen für die Beratung zu stärken. Denn Interkulturalität fordert nicht nur die Akzeptanz von „anderen Sichtweisen“, sondern auch das selbstkritische Infragestellen eigener Einstellungen und Praktiken. Im Rahmen der Fachtagung werden sich daher die Teilnehmenden mit den eigenen kulturellen Prägungen, dem eigenen Umgang mit Fremdheit und den eigenen interkulturellen Kompetenzen auseinandersetzen und über Handlungsansätze in der Beratungssituation reflektieren. Die Fachtagung richtet sich speziell an Beraterinnen und Berater aus Schwangerschaftsberatungsstellen, Ehe-, Paar- und Lebensberatungsstellen, Migrationsberatungsstellen sowie Vertreter*innen von Frauen- und Kinderschutzhäusern.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programm zum Download

Online-Anmeldung

Vernatlatungsort
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof
Büchsenstraße 33 | 70174 Stuttgart
Tel. 0711-20 68 150

Veranstalterin

 

04.-05. Dezember 2017, Berlin: „Kinder im Kontext von Partnerschaftsgewalt“ Seminar des Paritätischen Bildungswerks

In der fachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik „häusliche Gewalt“ ist die Situation der mit betroffenen Kinder und die Notwendigkeit der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erziehungsverantwortung und Erziehungskompetenz der Mutter bzw. des u.U. zum Umgang befugten Vaters zu einem eigenständigen Schwerpunkt geworden. Das Seminar soll Kenntnisse vermitteln
• über die Dynamik von Gewaltbeziehungen und
• Schutzmöglichkeiten für misshandelte Frauen und deren Kinder;
• über kindliches Erleben der häuslichen Gewalt und deren vielfältige Auswirkungen;
• über kindliche Verarbeitungsstrategien und Bindungsverhalten.

Die Teilnehmer/-innen sollen der Aufgabenstellung der Stärkung der Erziehungskompetenz im Kontext von Partnerschaftsgewalt sicherer begegnen können und in der Lage sein, realistische Interventionen, unterstützende Vernetzungen und präventive Maßnahmen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/-innen der Familienbildung, -beratung und -hilfe, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern, Jugendhilfe- und Kinderschutzeinrichtungen.

Dozentin:
Henrike Krüsmann, BIG-Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt

Leitung und Moderation:
Melike Çınar, Referentin für Familien- und Elternbildung, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e. V.

Veranstaltungsort: VIA Schankhalle Pfefferberg gGmbH, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg

Teilnahmebeitrag: EUR 155,– inkl. Pausengetränke, ohne Übernachtung
Anmeldeschluss ist der 01. November 2017.

Mehr Informationen online

Veranstalter
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband
Büro Berlin | Oranienburger Straße 13/14 | 10178 Berlin
030/24636474 | struck@pb-paritaet.de

29. November-01. Dezember 2017, Berlin: „Frühe Warnzeichen von Vernachlässigung und Misshandlung von Säuglingen und Kleinkindern“ Seminar des Paritätischen Bildungswerks

Die ersten Lebensjahre stellen besondere Herausforderungen für Eltern und ihre Babys und Kleinkinder dar. Diese frühe Zeit ist für die kindliche Entwicklung von besonderer Bedeutung, denn sie beeinflusst die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und legt die Grundbausteine für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. So ist das Interesse an der frühen Kindheit und das fachliche Wissen über förderliche wie auch schädigende Bedingungen für kindliches Aufwachsen immer mehr gewachsen. Diagnostische Vorgehensweisen in der Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und belasteten Eltern-Kind-Beziehungen sowie Möglichkeiten der frühen, präventiven Hilfe werden zur Zeit vielerorts neu entwickelt und in die Praxis integriert.

In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten und Methoden der Früherkennung von belasteten Eltern-Kind-Interaktionen anhand von Videobeispielen erläutert, dargestellt und geübt. Warnzeichen früher Gefährdungen in alltäglichen Interaktionssituationen werden aufgezeigt und Chancen früher Intervention durch „Entwicklungspsychologische Beratung“ und „STEEPTM“ erläutert. Die Teilnehmer/-innen können sich während dieser Fortbildung mit den Möglichkeiten und Grenzen sogenannter „Frühwarnsysteme“ auseinander setzen und Interventionsmöglichkeiten in Falldarstellungen erproben.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/-innen von Einrichtungen der Familienbildung und -beratung, von Kindertagesstätten, Fachberatungen von Tagespflegepersonen, Fachkräfte, die Eltern und Kinder in den ersten Jahren begleiten.

Dozentin:
Julia Kreitschmann
Dipl. Pädagogin, entwicklungspsycholgische Beraterin und Kinderschutzkraft § 8a

Verantwortlich: Melike Çinar

Teilnahmebeitrag: EUR 230,– inkl. Pausengetränke, ohne Übernachtung
Anmeldeschluss: 06. Oktober 2017 (Bitte fragen Sie auch nach dem Anmeldeschluss nach freien Plätzen)

Veranstaltungsort
Amt für kirchliche Dienste
Goethestraße 26-30 | 10625 Berlin

Veranstalter
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband
Büro Berlin | Oranienburger Straße 13/14 | 10178 Berlin
030/24636474 | struck@pb-paritaet.de

20.-21. November 2017, Berlin: „Konstant im Wandel. Was Familien heute bewegt“ Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts

Familien befinden sich in kontinuierlicher Bewegung, sowohl, was ihr Zustandekommen betrifft, als auch ihre Formen und Zusammensetzung im Lebensverlauf. Vielfach halten jedoch öffentliche Angebote und rechtliche Regulierungen mit den Veränderungen und ungleichen Lebenslagen von Müttern, Vätern und Kindern (noch) nicht Schritt. Die Tagung fragt danach, wie Rechte und Pflichten, Sorgen und Freuden sowie Ressourcen gerecht verteilt werden können und welche Rolle dem Staat dabei zukommt.

Programm der Tagung

Anmeldelink

Veranstaltungsort
Hotel Aquino
Hannoversche Straße 5b | 10115 Berlin-Mitte

Veranstalter
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstraße 2 | 81541 München

17.-18. November 2017, Stuttgart: „Kind sein heute. Bedürfnisse von Kindern & Familien und der Beitrag der Elterninitiativen“ Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen

Unsere heutige Gesellschaft in Deutschland stellt Kinder und Familien vor große Herausforderungen. Von Eltern wird Flexibilität und Engagement im Beruf verlangt, sie sollen ihre Kinder mit entsprechenden Angeboten auf ein „erfolgversprechendes“ Leben vorbereiten – und ihnen dennoch ausreichend Freiraum lassen, damit sie sich entsprechend ihrer eigenen Bedürfnisse und Interessen entwickeln können. Nicht selten können sich aus diesen Anforderungen Überforderung und Ratlosigkeit entwickeln, daraus entsteht Druck auf Kinder und Eltern und somit auf die Einrichtungen.

Freiräume, Lernen durch Spielen, Entwicklung im eigenen Tempo – diese Grundsätze prägten von Beginn an die Pädagogik in den Elterninitiativen und gelten heute als Standards in vielen pädagogischen Konzepten. Wie wird heute Kindheit von Kindern, Familien und Elterninitiativen bewusst erlebt und begleitet? Welchen Raum geben wir den Bedürfnissen der Kinder in der heutigen Zeit? Wie kann Eltern der Druck genommen werden, immer alle Angebote zur Förderung ihres Kindes wahrnehmen zu müssen? Und wie können Freiräume geschaffen werden? Dürfen Kinder auch heute noch Kinder sein?

Elterninitiativen waren von Beginn an als Orte für Kinder und Familien gedacht, in denen demokratische Grundwerte gelebt und erlebt werden. Aufgrund der Trägerstruktur bieten sie Eltern die Möglichkeit sich zu beteiligen, aktiv zu werden und sich intensiv auszutauschen. Welchen Beitrag können Elterninitiativen leisten, um Bedürfnisse von Kindern und Familien wahrzunehmen und Orientierung anzubieten? Pädagogische Fachkräfte, Fachberater_innen, Eltern, Vorstände und Interessierte sind herzlich willkommen, gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen und Ideen zu entwickeln. Bei der BAGE-Fachtagung in Stuttgart bieten wir Fachvorträge, Dialogräume, Praxis-Werkstätten sowie Zeit für informellen Austausch an.

Veranstaltungsflyer zum Download

Mehr Informationen zur Tagung online

Kosten und Anmeldung
Der Preis für die Teilnahme an der Tagung beträgt 90 € (inkl. Getränke, Imbiss, Mittagessen und Abschlusssekt am Samstag)
Die Anmeldung zum Fachtag erfolgt ausschließlich online

Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Kinderbetreuung. Bitte bei der Anmeldung angeben.
Anmeldeschluss ist der 30.09.2017.

Tagungsort
DJH Jugendherberge Stuttgart International
Haußmannstraße 27 | 70188 Stuttgart
Tel: 0711 664 74 70

Veranstalter
Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen (BAGE)
Crellestraße 19 / 20 | 10827 Berlin
Tel.: 030 / 700 94 25-60 | Fax: -19 | E-Mail: info@bage.de

11. November 2017, Braunschweig: „Fachtag Betreuungsrecht“ in Kooperation des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und des Justizministeriums Niedersachsen

Der Fachtag Betreuungsrecht findet in Kooperation mit dem Justizministerium Niedersachsen statt und bietet unterschiedlichen Akteursgruppen Informationen zu aktuellen Themen des Betreuungsrechts und eine Plattform zum fachlichen, überregionalen, bundesweiten Austausch. Einen Schwerpunkt werden die für den Sommer 2017 angekündigten Ergebnisse der beiden durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Auftrag gegebenen Forschungsprojekte zur Qualität in der rechtlichen Betreuung und zur Umsetzung des Erforderlichkeitsgrundsatzes in der betreuungsrechtlichen Praxis im Hinblick auf vorgelagerte „andere Hilfen“ (unter besonderer Berücksichtigung des am 01.07.2014
in Kraft getretenen Gesetzes zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörde) bilden. Vor ihrem jeweiligen beruflichen Hintergrund werden mit den Teilnehmenden auf der Grundlage dieser Ergebnisse Weiterentwicklungsbedarfe des Betreuungsrechts in struktureller Hinsicht und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts hilfebedürftiger Erwachsener diskutiert.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die ehrenamtliche Betreuung sein, die unverzichtbarer
Bestandteil des Betreuungswesens ist. Insbesondere steht zur Diskussion, wie dieses Ehrenamt von Seiten der im Betreuungsrecht tätigen unterschiedlichen Institutionen, Behörden und Gerichte bestmöglich unterstützt und gefördert werden kann.

Online-Anmeldung

Kosten:
Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 85,00 € | Nichtmitglieder: 106,00
Anmeldefrist: 06.Oktober 2017

Veranstaltungsort:
Amtsgericht Braunschweig
An der Martinikirche 8 | 38100 Braunschweig

Veranstalter:
Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Michaelkirchstraße 17/18 |10179 Berlin
Tel 030 62980-0 | E-Mail info(at)deutscher-verein.de

Niedersächsisches Justizministerium
Am Waterlooplatz 1 | 30169 Hannover
Tel 0511 120 – 5044 | E-Mail:pressestelle@mj.niedersachsen.de

02.-03. November 2017, Erkner: „Digital kompetent!? Familien(bildung) in der Online-Gesellschaft“ Medienpädagogische Fachtagung der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie

Die fortschreitende Digitalisierung hält in allen Lebensbereichen Einzug und beeinflusst nachhaltig den Alltag von Familien in Deutschland. Digitale Medien sind inzwischen aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie bergen enorme Potentiale, um das (Zusammen)Leben einfacher und zugleich vielfältiger zu gestalten. Doch sie beinhalten auch Risiken. Viele Eltern sind mit Blick auf ihre Kinder verunsichert oder fühlen sich überfordert.

Familienbildung hat das Ziel, Familien bei der Gestaltung eines gelingenden Familienlebens zu unterstützen. Dabei darf sie den zunehmenden Einfluss digitaler Medien nicht ignorieren. Fachkräfte sollten selbst über fundierte, medienpädagogische Informationen und Kenntnisse verfügen. Aber auch als Bildungseinrichtungen sollten sich Familien-Bildungsstätten mehr auf die Möglichkeiten digitaler Medien einlassen. Eltern wünschen sich zunehmend auch Online verfügbare Informations- und Bildungsangebote. Für die Arbeit der Familien-Bildungsstätten bieten webbasierte und interaktive Formate vielfältige Möglichkeiten.

Am ersten Tag unserer medienpädagogischen Fachtagung widmen wir uns vor allem der Rolle digitaler Medien und Angeboten im Familienalltag. Dabei wollen wir Fachkräfte der Familienbildung für medienpädagogische Fragestellungen sensibilisieren und Kompetenzen für die Arbeit mit Eltern vermitteln. Am zweiten Tag wenden wir uns dann der Rolle von Familien-Bildungsstätten als Bildungseinrichtungen zu. Dabei wollen wir Möglichkeiten und Chancen digitaler Angebote aufzeigen und gemeinsam darüber diskutieren, vor welchen Herausforderungen Familienbildung steht.

Programm und Anmeldung zum Download

Weitere Informationen auf der Homepage der eaf

Anmeldeschluss ist der 09. Oktober 2017.
Tagungsbeitrag für beide Tage
– mit Übernachtung, Abendessen und Frühstück: 100,00 € / ermäßigt 80,00 €
– ohne Übernachtung: 80,00 € / ermäßigt 60,00 €
Tagungsbeitrag für einen Tag (2. oder 3. November 2017) 50,00 € / ermäßigt 40,00 €
Der ermäßigte Tagungsbeitrag gilt für Mitgliedseinrichtungen des Forums Familienbildung in der eaf.

Veranstaltungsort
Bildungszentrum Erkner
Seestraße 39 | 15537 Erkner
tel 033 62 / 769 – 0 | fax – 909

Veranstalter
evangelische arbeitsgemeinschaft familie (eaf)
Forum Familienbildung
Auguststraße 80 | 10117 Berlin
Fax: 030 / 28 395 450 | info@eaf-bund.de

23.-24. Oktober 2017, Berlin: „Einmalig gut! – Die Vielfalt von familiären Lebensentwürfen in Angeboten der Eltern- und Familienbildung diskriminierungsfrei und identitätsfördernd aufgreifen“ Fachtagung des Paritätischen Bildungswerks

Familienbilder in Deutschland sind vielfältig wie nie zuvor. Neben der noch immer dominanten Norm der Vater-Mutter-Kind-Familie wird häufig nur eine Differenzlinie benannt: Alleinerziehende oder Patchworkfamilien. Diese Leerstelle aber vernachlässigt die reelle Vielfalt, in der Kinder leben und macht sie so zu den „Anderen“.

Die Fachtagung hat das Ziel:
–  familiäre Vielfalt sichtbar zu machen
–  bewusste oder unbewusste Ausgrenzung bestimmter Familienformen zu thematisieren und damit
– die Anerkennung aller familiären Lebensentwürfe zu fördern.

Dazu lenken wir den Fokus auf Familiensysteme, deren Bedürfnisse oft aus dem Blickfeld rutschen können:  zum Beispiel Pflegekinder und -eltern mit Migrationshintergrund, polyamouröse und Regenbogenfamilien,  gehörlose Familien, Familien, in denen Freund*innen gemeinsam Kinder erziehen und weitere.

Diese Tatsache stellt Fachkräfte vor die Herausforderung, bewährte Wege der Kooperation mit Familien zu überprüfen und ggfs. neue, zusätzliche Perspektiven zu entwickeln. Sie ermutigt  uns aber vor allem dazu, unsere Bilder von Familien zu reflektieren und damit unseren Blick auf uns selbst zu richten.
Bei unserer Fachtagung wollen wir das Thema aus soziologischen, juristischen Anti-Diskriminierungs-  und pädagogischen  Perspektiven betrachten. Ziel ist es, Partizipation und Zugehörigkeit  für alle Familien zu ermöglichen.

Dazu  informieren wir über aktuelle Diskussionen und Ansätze, regen zur (Selbst)Reflexion an, stellen Beispiele guter Praxis vor und laden Sie herzlich  zum fachlichen Austausch ein.

Mehr Informationen online

Programm zum Download

Teilnahmebeitrag: EUR 75,– inkl. Pausengetränke, Mittagsimbiss und Abendbuffet
Anmeldeschluss: 15. September 2017

Tagungsort
palisa.de im Umspannwerk Ost
Palisadenstraße 48 | 10243 Berlin

Veranstalter
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband
Büro Berlin | Oranienburger Straße 13/14 | 10178 Berlin
030/24636474 | struck@pb-paritaet.de

14. Oktober 2017, Augsburg: „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ Adoptionstag des Bundesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien (PFAD)

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen. Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern. Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht? In einem Vortrag beleuchtet Sandra Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern. Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Veranstaltungsflyer zum Download

Tagungsort
Pfarrheim Heiligste Dreifaltigkeit
Ulmer Straße 195a | 86156 Augsburg

Auskünfte und Anmeldung
PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern
Steubstraße 6 | 86551 Aichach
Tel: 08251-1050 | Fax: 08251-872408 | Mail: Info@PFAD-Bayern.de

Veranstalterin
Bundesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien (PFAD)
Oranienburger Straße 13-14 | 10178 Berlin
Telefon: 030 / 94 87 94 23 | Fax: 030 / 47 98 50 31 | E-Mail: info@pfad-bv.de

13.-14. Oktober 2017, Berlin: „Kinder schützen, fördern, beteiligen. Was ist erreicht, was bleibt zu tun?“ Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind

Programm

Freitag, 13. Oktober 2017 (13.00 bis 18.00 Uhr)

40 Jahre Deutsche Liga – eine Bilanz
Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit (Ehrenpräsidentin und Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Liga für das Kind)

Der lange Arm der frühen Kindheit. Soziale Lage und Bildung
Prof’in Dr. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung)

Pädagogik der Vielfalt und die Ethik pädagogischer Beziehungen
Prof‘in Dr. Annedore Prengel (Universitäten Potsdam und Frankfurt am Main)

Besteht eine Rechtspflicht zur Einführung eines Wahlrechts von Geburt an?
Dr. Axel Adrian (Rechtsanwalt und Notar, Nürnberg)

Samstag, 14. Oktober 2016 (9.00 bis 13.30 Uhr)

Stellt die frühe Kindheit die Weichen? Die Entwicklung des kindlichen Gehirns in den ersten Lebensjahren
Dr. Nicole Strüber (Neurobiologin und Wissenschaftsautorin, Bremen)

Frühe Hilfen und Kinderschutz
Prof‘in Dr. Ute Thyen (Oberärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum in Lübeck und Mitglied im Vorstand der Deutschen Liga für das Kind)

Die Zukunft der Kinderrechte
Prof. Dr. Lothar Krappmann (ehemaliges Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes)

Podiumsdiskussion
Schutz – Förderung – Beteiligung
Kinderrechtliche Herausforderungen für die Zukunft
Franziska Breitfeld, Sonja Lamer, Daniela Schröder (Studierende des Masterstudiengangs Childhood Studies and Children’s Right’s an der FH Potsdam)
Ingeborg Rakete-Dombek (Fachanwältin für Familienrecht und Vizepräsidentin der Deutschen Liga für das Kind)
Prof’in Dr. Sabine Walper (Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind)
Moderation: Prof. Dr. Jörg Maywald

14.00 bis 15.30 Uhr
Mitgliederversammlung der Deutschen Liga für das Kind
Online-Anmeldung

Das detaillierte Programm ist über die Geschäftsstelle erhältlich.

Tagungsort
Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5 | 10117 Berlin

Veranstalterin
Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft
Charlottenstraße 65 | 10117 Berlin

13. Oktober 2017, Hannover: „Menschenrecht Wohnen“ Bundesfachseminar des Deutschen Frauenrings

Das Recht auf Wohnen hat die UN in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Artikel 25, Abs.1 festgeschrieben: „Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der sich und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.“

Das „Recht auf Wohnen“ darf allerdings nicht nur unter dem Aspekt der Sicherheit und des Wohnbedarfes für bestimmte Zielgruppen betrachtet werden. Es hat einen stark fiskalischen Aspekt, betrachtet man insbesondere die Verknappung bezahlbaren Wohnraums in Ballungsgebieten und die Höhe der „zweiten Miete“, die Nebenkosten. Unbestreitbar gilt: Alle wollen und sollen wohnen – sozial, menschenwürdig und bezahlbar. Die Realität sieht allerdings anders aus.

Bauträger*innen orientieren sich überwiegend am Profitpotenzial ihrer Projekte. Setzt sich der Trend fort, dass sich Bund, Länder und Kommunen im Zuge der Deregulierung und Privatisierung aus ihrer menschenrechtlichen, politischen und finanziellen Verantwortung und Verpflichtung für die Wohnungspolitik zurückziehen? Welche Aspekte umfasst die staatliche Daseinsvorsorge im Bereich des Wohnens? Nach der Föderalismus-Reform ist die finanzielle Beteiligung des Bundes am sozialen Wohnungsbau nur noch bis zum Jahr 2019 sichergestellt. Können die Länder und Kommunen diese Aufgabe allein bewältigen?

Unser Seminar möchte verschiedenen Fragestellungen nachgehen, die den Fokus auf aktive Stadtplanung, bezahlbaren Wohnraum und Möglichkeiten der Architekten und Fachplaner legen. Wir wollen Beispiele vorstellen, die einen Wohnmehrwert realisiert haben und möchten mit den Referent*Innen und Teilnehmer*Innen diskutieren über die Zukunft des Wohnens.

Programm zum Dowonload

Online Anmeldung

Veranstaltungsort
Hanns-Lilje-Haus
Knochenhauerstraße 33 | 30159 Hannover

Veranstalter
Deutscher Frauenring
Sigmaringer Straße 1 | 10713 Berlin
Tel 030 / 88 71 84-93 | Fax -94 | mail (at) d-fr.de

12.-14. Oktober 2017, München: „Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein“ Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)

Deutsche Geschichte und aktuelle gesellschaftspolitische Themen haben auch in Beratungs- und Therapieprozessen eine Wirkung. Der Nationalsozialismus, der 2. Weltkrieg und seine weitreichenden Folgen, die Integration von Flüchtlingen, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, aber auch gesundheitspolitische Entwicklungen nennen wir beispielhaft. Deshalb wollen wir auf der 17. wissenschaftlichen DGSF-Jahrestagung einen historisch-politischen Schwerpunkt setzen und uns dabei mit folgenden Leitfragen beschäftigen:

Wie wirken Geschichte und Politik in unserer Arbeit? Wie gehen wir mit diesen Wirkungen um? Bedürfen kollektive Themen und Traumata kollektiver Möglichkeiten der Bearbeitung und wie könnten diese aussehen? An welchen Stellen berühren historische und politische Einflüsse unsere ethischen Leitlinien, wenn wir in Organisationen etwa struktureller Gewalt, Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit begegnen oder Institutionen mehr von finanziellen Interssen und Machtinteressen geleitet sind als im Interesse der Menschen? Verstehen wir unsere Arbeit auch als (friedens-)poltischen Beitrag und sind wir aufgefordert uns auch politisch stärker zu positionieren?

Auf der Tagung wollen wir gemeinsam und in unterschiedlichen Formaten nach sinnvollen und viablen Antworten suchen. Des Weiteren verstehen wir die Tagung traditionell als Marktplatz für alle systemischen Entwicklungen und Ideen, die im Kontext der DGSF bekannt werden sollten.

Alle Informationen auf der Tagungs-Website

Online-Anmeldung

Tagungsort
MOC München | Halle 4
Lilienthalallee 40 | 80939 München

Veranstalterin
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie | DGSF
Jakordenstraße 23 · 50668 Köln
0221 613133 · info@dgsf.org

09. Oktober 2017, Berlin: „Elternchance: Alltag und Vielfalt – Herausforderung und Chance zugleich“ Fachtag der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie

In der alltäglichen Arbeit mit Familien stehen Fachkräfte vor großen Herausforderungen und müssen einen neuen Umgang mit kultureller Vielfalt entwickeln. Um den pädagogischen Alltag in allen Einrichtungen der Familienbildung zu erleichtern, wollen wir auf unserer Fachtagung kultursensible Kompetenzen vermitteln. Es geht darum,

  • eine Willkommenskultur zu entwickeln und ein erfolgreiches Ankommen in der Einrichtung vor dem Hintergrund sprachlicher und kultureller Unterschiede zu ermöglichen;
  • den professionellen Umgang mit Vielfalt und Differenz zu erlernen und eine Haltung des gegenseitigen Anerkennens zu entwickeln;
  • mit Missverständnissen und Konflikten angemessen und konstruktiv umzugehen;
  • mit Hilfe der dialogischen Haltung einen Zugang zu Eltern in verschiedenen Lebenswelten zu finden;
  • persönliche Normalitätserwartungen zu hinterfragen und diese Selbstreflexion als Chance für die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen;
  • Kompetenzen für zielorientierte Gesprächsführung und die persönliche Ansprache von Eltern auf Augenhöhe zu erproben und einzuüben.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Familienbildung, Familienzentren, Jugendamt, Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, genauso wie an ausgebildete Elternbegleiter/innen.

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.

Online-Anmeldung und Programm zum Download

Veranstaltungsort
Hotel Grenzfall
Ackerstraße 136 | 13355 Berlin
Telefon: 030 / 34 33 33-00

Veranstalterin
evangelische arbeitsgemeinschaft familie
Auguststraße 80 | 10117 Berlin
Tel.: 0 30 / 28 39 51 89
Fax: 0 30 / 28 39 54 50
http://www.eaf-bund.de/familienbildung/ueber_uns/Elternchance_II

05. Oktober 2017, Frankfurt am Main: „Handeln oder behandelt werden?“ Fachtag der DEAE

Entscheidungen über das Wohnen im Alter müssen durchdacht und gut vorbereitet werden, weil sie für das Wohlbefinden der Menschen und ihre Lebenszufriedenheit insgesamt eine große Rolle spielen. Dabei haben das Wohnen auf dem Land oder in der Stadt ihre jeweils spezifischen Herausforderungen.
Während z. B. für die einen die Infrastruktur zusehends bröckelt, weil wichtige Dienstleister sich vom Land zurückziehen, steigen für die anderen die Mietpreise ins Unermessliche und sie wohnen in einer anonymen Umgebung. Im Vorfeld solch schwerwiegender Entscheidungen müssen viele Fragen geklärt werden.

• Wie sehr brauche ich meine gewohnte Umgebung?
• Was verändert sich, wenn ich plötzlich alleine lebe?
• Wer hält die Hand, wenn ich sterben muss?
• Wie lassen sich Bildung und kulturelle Teilhabe bei eingeschränkter Mobilität ermöglichen?
• Wie kann ich mein persönliches Kontaktnetzwerk stabilisieren oder erweitern?
• Wieweit tragen meine nachbarschaftliche Beziehungen?

Angesichts der existentiellen Dimension von Wohnfragen im Alter greift die Evangelische Erwachsenenbildung diese Thematik als wichtigen Teil der Bildung im Lebenslauf auf.
Die Tagung möchte im Dialog mit Betroffenen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen hinweisen, die mit Wohnfragen im Alter verbunden sind. Darüber hinaus will sie den Bedarf für die Bildungsarbeit ermitteln und bewährte, innovative Wohnformen für ältere Menschen präsentieren.

Programm und Anmeldung

Veranstaltungsort
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3 | 60528 Frankfurt

Veranstaltung in Trägerschaft von:
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) , Evangelisches Zentrum für Quartiersentwicklung,
Erwachsenenbildung und Familienbildung im Zentrum Bildung der EKHN

22.-23. September 2017, Bremen: „Kreative Wege gehen – (Lebens-)Kunst im pädagogischen Alltag“ Bundesfachtagung des Pestalozzi-Fröbel-Verbands

»Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, schöne Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode, um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen und den eigenen Platz zu finden.« Paul Auster

Ganz in diesem Sinn wollen wir uns bei der diesjährigen Bundesfachtagung über verschiedene kreative Wege die Welt aneignen und uns darin verorten.

Die Bedeutung von Kunst und Ästhetik in der kindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung wird bei der Tagung in Bremen im Mittelpunkt stehen, nicht nur für die Bildungsinstitutionen wie z. B. Krippe, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Schule, sondern auch in allen anderen Handlungsfeldern wie z. B. der Wissenschaft, Verwaltung, Politik und in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Kunst ist teilweise auch sperrig, rüttelt auf, regt zum Nachdenken an und öffnet dadurch den Blick. Sie lässt andere Perspektiven zu und trägt dazu bei, neue Wege zu erkennen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexer werdenden Welt können vielfältige Zugänge und kreative Lösungsmöglichkeiten hilfreich sein.

Insbesondere Kunst spricht Emotionen an, eröffnet Möglichkeiten des Querdenkens und gibt Anstöße zur Identitätsbildung und zum Gemeinschaftssinn. Zwei Tage lang wollen wir in die Welt von Kunst und Ästhetik eintauchen und uns an einem Ort der Kreativität und der Schönheit durch verschiedene Ansätze inspirieren lassen. Wir werden mitten im Museum und teilweise sogar zwischen den Kunstwerken agieren.

Dabei werden die persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse auf die verschiedenen Handlungsfelder übertragen. Ziel ist, dass die Teilnehmenden die Bedeutung von Kunst und ästhetischer Bildung persönlich »erfahren«, gemeinsam reflektieren und den Schwung nach Hause und in die jeweiligen Aktionsfelder mitnehmen.

Die Fachtagung wird durch einen Fachvortrag und ein anspruchsvolles, zum Tagungsthema passendes Rahmenprogramm abgerundet. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern freuen wir uns sehr, Sie in der Kunsthalle Bremen zu begrüßen!

Mehr Informationen zur Tagung auf der Website des pfv

Veranstaltungsflyer mit Programm

Online-Anmeldung

Veranstaltungsort
Kunsthalle Bremen
Am Wall 207 | 28195 Bremen

Veranstalter
Pestalozzi-Fröbel-Verband
Barbarossastraße 64 | 10781 Berlin
Fon 030 / 23 63 90-00 | Fax -02 | email: pfv@pfv.info

20.-22. September 2017, Stuttgart: „Macht Sinn“ Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke 2017 in Stuttgart rückt Sinn-Fragen in den Mittelpunkt der Fachdiskussion. Familiensinn kann für Geborgenheit und Sicherheit stehen, für harmonisches, konstruktives und anregendes Zusammenleben. Familienleben kann aber auch gekennzeichnet sein von schwierigen Lebenssituationen und hohen Belastungen. Auch Kinder und Jugendliche sind im Laufe ihrer Entwicklung immer wieder mit Sinnfragen beschäftigt. Wie gestalten die Fachkräfte der Beratungsstellen zukünftig den „alltäglichen Wahnsinn“ der Beratung?

Programmbroschüre zum Download

Veranstaltungsort
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof
Büchsenstraße 33 | 70174 Stuttgart

Veranstalter
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung | bke
Herrnstraße 53 | 90763 Fürth
Telefon (09 11) 97 71 40

20. September 2017, Berlin: „Junge Geflüchtete für soziale Berufe gewinnen – Wie gelingt´s in Kita und Altenhilfe?“ Fachtag des Paritätischen Gesamtverbands

In verschiedenen Veranstaltungen des Paritätischen wie z.B. dem Pflegekongress im September 2016 und der Flüchtlingskonferenz im März 2017 wurde bereits darüber diskutiert, wie die Integration in den Pflegearbeitsmarkt gelingen kann und mit guten Beispielen Anregungen gegeben, um Paritätische Mitgliedsorganisationen als Ausbilder- und Arbeitgeber für geflüchtete Menschen zu gewinnen. Der Fachtag hat nun das Ziel, die bereits begonnenen Diskussionen zu vertiefen und interessierten Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen der Altenhilfe und Kita weitere Informationen zur Ausbildung von jungen Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen anhand guter Beispiele Möglichkeiten aufgezeigt werden, als Ausbilder und Arbeitgeber für junge Geflüchtete tätig zu werden und mit den Teilnehmenden geklärt werden, inwiefern sie hierfür weitere Unterstützung benötigen.

Der Paritätische bietet mit seinen mehr als 10.000 Mitgliedsorganisationen und knapp 700.000 Beschäftigten ein erhebliches Beschäftigungspotenzial auch für geflüchtete Menschen. Der Paritätische sieht es gleichermaßen als Ausdruck einer vorausschauenden Personalpolitik, wie auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung an, die unterschiedlichen Biographien, vielfältigen Potentiale und häufig sehr hohe Motivation geflüchteter Menschen anzuerkennen und ihnen eine Beschäftigungschance zu eröffnen.
In verschiedenen Veranstaltungen des Paritätischen wie z.B. dem Pflegekongress im September 2016 und der Flüchtlingskonferenz im März 2017 wurde bereits darüber diskutiert, wie die Integration in den Pflegearbeitsmarkt gelingen kann und mit guten Beispielen Anregungen  gegeben, um Paritätische Mitgliedsorganisationen als Ausbilder- und Arbeitgeber für geflüchtete Menschen zu gewinnen.

Der Fachtag hat nun das Ziel, die bereits begonnenen Diskussionen zu vertiefen und interessierten Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen der Altenhilfe und Kita weitere Informationen zur Ausbildung von jungen Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen anhand guter Beispiele Möglichkeiten aufgezeigt werden, als Ausbilder und Arbeitgeber für junge Geflüchtete  tätig zu werden und mit den Teilnehmenden geklärt werden, inwiefern sie hierfür weitere Unterstützung benötigen.

Mehr Informationen online

Tagungsort
Bonhoeffer-Haus
Ziegelstraße 30 | 10117 Berlin

Veranstalter
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Straße 13-14 | 10178 Berlin
Telefon 030/24636-0 | Telefax -110 | Mail: info@paritaet.org

19. September 2017, Kassel: „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ Symposium des Deutschen Wanderverbands

Welche Bedeutung haben Bewegung, Naturerlebnis und Ernährung für die kindliche Entwicklung? Diese Frage wird in wissenschaftlichen Vorträgen beleuchtet und durch Praxiserfahrungen aus der Kooperation von Kitas und Vereinen im Modellprojekt des Deutschen Wanderverbands „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ ergänzt. Ansätze anderer Träger zum erfolgreichen Aufbau dauerhafter Kooperationen und möglicher Finanzierungsansätze runden das Bild ab. Das Symposium richtet sich an Kindergärten, Kitas, Familiengruppen in Wander- und anderen Vereinen sowie an interessierte Eltern und Kommunen.

Freuen Sie sich mit uns auf renommierte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis. Das IN FORM-Modellprojekt des Deutschen Wanderverbands stellt Praxiserfahrung aus der Kooperation von Kitas und Wandervereinen vor und lässt die Projektbeteiligten zu Wort kommen. Film, Podiumsgespräch und die Vorstellung von Spielen und Aktivitäten machen deutlich, wie beim Wandern der Spaß an der Bewegung und dem gemeinsamen Draußen-Sein gefördert wird und daraus ein positiver Impuls für die langfristige Entwicklung der Kindergesundheit entsteht.

Veranstaltungsprogramm zum Download

Mehr Informationen auf der Website des Deutschen Wanderverbands

Veranstaltungsort
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330 | 34131 Kassel

Veranstalter
Deutscher Wanderverband
Kleine Rosenstraße 1-3 | 34117 Kassel

13.-14. September 2017, Erfurt: „Demokratie fällt nicht vom Himmel! Familien im demokratischen Gemeinwesen“ Jahrestagung der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie

Die Demokratie steht unter Druck: aktuell durch ungleiche Teilhabe-Chancen und durch Zweifel an der Funktionsfähigkeit demokratischer Institutionen. Diese Fragen berühren auch Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche. Wir wollen wollen mit Ihnen und mit Expertinnen und Experten diskutieren.

Die in der eaf zusammengeschlossenen Verbände, Organisationen und Landesarbeitskreise kommen jährlich auf der Mitgliederversammlung zusammen. Sie berät über grundsätzliche Fragen der Verbandspolitik und beschließt den Haushalt.

Programm zum Download

Online-Anmeldung

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungssort
Augustinerkloster zu Erfurt
Tagungs- & Begegnungsstätte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland
Augustinerstraße 10 | 99084 Erfurt
Tel: 0361 57660-0

Veranstalterin
evangelische arbeitsgemeinschaft familie (eaf) e.V.
Auguststraße 80 | 10117 Berlin
Tel: 030 283 95 400 | Mail: info@eaf-bund.de

07. September 2017, Frankfurt am Main: „Interkulturell kompetent – aber wie? Ansätze für die Zusammenarbeit mit Geflüchteten“ Workshop des Zentrums Bildung der EKHN und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften

Bei diesem Workshop bzw. Denkwerkstatt wird die Referentin  Mehrnousch Zaeri-Esfahani (www.zaeri-autorin.de) neben einem Überblick zum Thema „Transkulturalität“ gemeinsam mit den Teilnehmenden Ansätze und Ideen aus der eigenen Praxis bearbeiten.

Programm und Anmeldung

Veranstaltungsort
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3 | 60528 Frankfurt

Veranstalter
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Ludolfusstraße 2 – 4
60487 Frankfurt am Main
Telefon:
069 | 713 756 – 0  Fax: 069 | 707 50 92

Zentrum Bildung der EKHN
Fachbereich  Erwachsenen und Familienbildung
Erbacher Straße 17 | 64287 Darmstadt
Telefon: 0 61 51 | 66 90 -100 Fax: 0 61 51 | 66 90 -123